<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare auf Anja Röhl	</title>
	<atom:link href="https://anjaroehl.de/comments/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://anjaroehl.de</link>
	<description>Autorin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 28 Aug 2026 19:59:53 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
	<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Michael Jakob		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-31185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 19:59:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-31185</guid>

					<description><![CDATA[ich suche das Heim welches man früher &quot;Das Hüttchen&quot; nannte. War damals zusammen mit meinem 4 jahre älteren Bruder dorthin verschickt worden. Wahrscheinlich glaubte unsere Mutter das wir es dann gut zusammen hätten. Bei der Ankunft auf Amrum wurden wir dann auseinander gerissen. Mein Bruder musste in ein anders Haus. Ich blieb allein für 6 Wochen ohne ihn auch nur einmal zu sehen. Ich darf heute garnicht mehr daran denken.Es war eine schlimme Zeit. Mein Bruder ist inzwischen verstorben so das ich nur auf meine Erinnerungen zurückgreifen kann. Ich würde gerne Wissen ob sich jemand an das Hüttchen erinnert ? 
Da mein Bruder meiner Mutter bestätigte das wir getrennt wurden musste sie dieses Glauben. Leider glaubten sie mir meine Erzählungen über das Hüttchen nicht.
1966 wurde ich dann nach Satteldüne verschickt. Ich sehe heute noch das Leuchtturmlicht das Nachts am Fenster des Schlafsaal seine Runden drehte.
Ich wollte nie verschickt werden. Das schlimmste war das man mir zu Hause nicht glaubte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich suche das Heim welches man früher &#8222;Das Hüttchen&#8220; nannte. War damals zusammen mit meinem 4 jahre älteren Bruder dorthin verschickt worden. Wahrscheinlich glaubte unsere Mutter das wir es dann gut zusammen hätten. Bei der Ankunft auf Amrum wurden wir dann auseinander gerissen. Mein Bruder musste in ein anders Haus. Ich blieb allein für 6 Wochen ohne ihn auch nur einmal zu sehen. Ich darf heute garnicht mehr daran denken.Es war eine schlimme Zeit. Mein Bruder ist inzwischen verstorben so das ich nur auf meine Erinnerungen zurückgreifen kann. Ich würde gerne Wissen ob sich jemand an das Hüttchen erinnert ?<br />
Da mein Bruder meiner Mutter bestätigte das wir getrennt wurden musste sie dieses Glauben. Leider glaubten sie mir meine Erzählungen über das Hüttchen nicht.<br />
1966 wurde ich dann nach Satteldüne verschickt. Ich sehe heute noch das Leuchtturmlicht das Nachts am Fenster des Schlafsaal seine Runden drehte.<br />
Ich wollte nie verschickt werden. Das schlimmste war das man mir zu Hause nicht glaubte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Krischer		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30904</link>

		<dc:creator><![CDATA[Krischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 15:26:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30904</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-13794&quot;&gt;Petraz&lt;/a&gt;.

Hallo Frau Petraz, ich war 1968 in Oberstdorf in Heim Gutermann, leider kann ich mich nicht mehr an Vieles erinnern, außer dass ich für fürchterliches Heimweh hatte und ich Buchteln mit Sauce essen musste, die widerlich waren und Hagebuttentee trinken musste. Das Paket meiner Mutter mit Platzchen wurde mir abgenommen , die Postkarte an meine Eltern wurde zensiert. Ich war 9 Jahre alt und kann mich kaum erinnern.LG Frau Krischer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-13794">Petraz</a>.</p>
<p>Hallo Frau Petraz, ich war 1968 in Oberstdorf in Heim Gutermann, leider kann ich mich nicht mehr an Vieles erinnern, außer dass ich für fürchterliches Heimweh hatte und ich Buchteln mit Sauce essen musste, die widerlich waren und Hagebuttentee trinken musste. Das Paket meiner Mutter mit Platzchen wurde mir abgenommen , die Postkarte an meine Eltern wurde zensiert. Ich war 9 Jahre alt und kann mich kaum erinnern.LG Frau Krischer</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Tanja		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30417</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tanja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 19:09:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30417</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-13771&quot;&gt;Marion&lt;/a&gt;.

Hallo, ich war 1974 oder 75 mit sechs Jahren in Baiersbronn im Haus  Holderrain. Mein Bruder war fünf, wir wurden sofort getrennt. Ich bekam ein Gitterbett, was für mich viel zu klein war. Einmal ist es nachs zusammen gebrochen. Ich musste es selber wieder  zusammen bauen. An mein eigenes Essen kann ich mich nicht erinnern, aber mein Bruder wollte immer nicht essen, und hat geweint. Ich wurde dann zu ihm gebracht,  um dafür zusagen, dass er alles auf ißt. Er hatte immer Heimweh, und ich sollte mich darum kümmern, daß er still ist.  Sonst habe ich ihn nicht gesehen.  Einmal lag er im Waschraum in einer Badewanne mit irgendeinem einem braunen Schlamm. Das Zeug war eiskalt, und er lag da mehrere Stunden drin. Wir mussten uns in den kalten Waschraum immer ganz ausziehen und mit Salzwasser gurgeln. Das tat richtig weh im Hals. Jeden Tag wurde gewandert, und vorher mussten wir uns draußen an der Hauswand in eine Reihe stellen. Dann geb es gelbe oder orangene Tabletten. Es wurde anschließend der Mund kontrolliert.  Abends gab es braune Tabletten. 
An meinem Geburtstag bekam ich ein Paket von zuhause. Jedes Kind bekam ein Bonbon aus dem Paket,  dann wurde es weg gespackt. Ich habe es nie bekommen. Manchmal wurden wir in einen Raum, in dem nur ein Trimmrad stand eingesperrt. Eine Erklärung dafür gab es nicht. Alle Kinder rein, Tür zu für 1-1,5 Stunden. könnte noch ewig weiter schreiben,  so viel ist vorgefallen.  Ich habe über das Stadtarchiv Baiersbronn einige Sachen zum Heim bekommen, aber es ist nicht viel vorhanden.  Ich würde gerne Berichte zu Kontrollen des Heims und andere Unterlagen einsehen, habe aber hierzu noch nichts gefunden. 
Seit dieser Zeit habe ich eine Angststörung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-13771">Marion</a>.</p>
<p>Hallo, ich war 1974 oder 75 mit sechs Jahren in Baiersbronn im Haus  Holderrain. Mein Bruder war fünf, wir wurden sofort getrennt. Ich bekam ein Gitterbett, was für mich viel zu klein war. Einmal ist es nachs zusammen gebrochen. Ich musste es selber wieder  zusammen bauen. An mein eigenes Essen kann ich mich nicht erinnern, aber mein Bruder wollte immer nicht essen, und hat geweint. Ich wurde dann zu ihm gebracht,  um dafür zusagen, dass er alles auf ißt. Er hatte immer Heimweh, und ich sollte mich darum kümmern, daß er still ist.  Sonst habe ich ihn nicht gesehen.  Einmal lag er im Waschraum in einer Badewanne mit irgendeinem einem braunen Schlamm. Das Zeug war eiskalt, und er lag da mehrere Stunden drin. Wir mussten uns in den kalten Waschraum immer ganz ausziehen und mit Salzwasser gurgeln. Das tat richtig weh im Hals. Jeden Tag wurde gewandert, und vorher mussten wir uns draußen an der Hauswand in eine Reihe stellen. Dann geb es gelbe oder orangene Tabletten. Es wurde anschließend der Mund kontrolliert.  Abends gab es braune Tabletten.<br />
An meinem Geburtstag bekam ich ein Paket von zuhause. Jedes Kind bekam ein Bonbon aus dem Paket,  dann wurde es weg gespackt. Ich habe es nie bekommen. Manchmal wurden wir in einen Raum, in dem nur ein Trimmrad stand eingesperrt. Eine Erklärung dafür gab es nicht. Alle Kinder rein, Tür zu für 1-1,5 Stunden. könnte noch ewig weiter schreiben,  so viel ist vorgefallen.  Ich habe über das Stadtarchiv Baiersbronn einige Sachen zum Heim bekommen, aber es ist nicht viel vorhanden.  Ich würde gerne Berichte zu Kontrollen des Heims und andere Unterlagen einsehen, habe aber hierzu noch nichts gefunden.<br />
Seit dieser Zeit habe ich eine Angststörung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Ella Wolf		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30392</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ella Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:27:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30392</guid>

					<description><![CDATA[Hallo zusammen,

ich wurde 1970 , mit 10 Jahren für 4 Wochen in ein Erholungsheim geschickt. Ich komme aus einer großen Familie und ich selbst war 
immer kränklich und untergewichtig. Deshalb wurde ich von meinen Eltern ohne vorher darüber informiert zu werden, von jetzt auf gleich dahin geschickt. Das war in der Nähe von Unteraudorf in Bayern. Sehr schöne Gegend und ich habe größtenteils gute Erinnerungen an diese Zeit. Ein bis zwei Schwestern waren sehr streng , aber es gab 2 sehr nette Mitarbeiterinnen und abgesehen von dem schlechten Essen und ständig nur Tee.....jeden Tag, 4 Wochen lang....ich hatte nichts zugenommen in der Zeit, obwohl dass der Plan war. Es gab keinerlei Extras an Essen, ich war sogar oft hungrig und wir bekamen zwischendurch nichts zu essen. Das war weniger schön.
 Wir hatten schöne Ausflüge in die Berge gemacht, wir durften einen Diskonachmittag organisieren mit den Mitarbeiterinnen, wahrscheinlich hatte ich Glück mit diesem Heim. Allerdings weiß ich nicht, wie es den jüngeren Kindern erging. Darüber wurde nie gesprochen. Ich hatte schrecklich Heimweh, aber nach etwa 2 Wochen gefiel es mir so gut, dass ich gar nicht nach Hause wollte. Ich war sauer auf meine Eltern, dass Sie mich einfach abgeschoben haben. Ich war von zu Hause die jüngste von 5 Kindern und nur ich wurde verschickt. Bei mir hat das auch Spuren hinterlassen, denn ich reagiere sehr empfindlich, wenn ich das Gefühl habe, übergangen zu werden, so wie damals. Mein Vertrauen meiner Mutter gegenüber hat Schaden genommen, da sie solche Entscheidungen bei uns zu Hause traf.
Viele Grüße an alle. Ella]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>ich wurde 1970 , mit 10 Jahren für 4 Wochen in ein Erholungsheim geschickt. Ich komme aus einer großen Familie und ich selbst war<br />
immer kränklich und untergewichtig. Deshalb wurde ich von meinen Eltern ohne vorher darüber informiert zu werden, von jetzt auf gleich dahin geschickt. Das war in der Nähe von Unteraudorf in Bayern. Sehr schöne Gegend und ich habe größtenteils gute Erinnerungen an diese Zeit. Ein bis zwei Schwestern waren sehr streng , aber es gab 2 sehr nette Mitarbeiterinnen und abgesehen von dem schlechten Essen und ständig nur Tee&#8230;..jeden Tag, 4 Wochen lang&#8230;.ich hatte nichts zugenommen in der Zeit, obwohl dass der Plan war. Es gab keinerlei Extras an Essen, ich war sogar oft hungrig und wir bekamen zwischendurch nichts zu essen. Das war weniger schön.<br />
 Wir hatten schöne Ausflüge in die Berge gemacht, wir durften einen Diskonachmittag organisieren mit den Mitarbeiterinnen, wahrscheinlich hatte ich Glück mit diesem Heim. Allerdings weiß ich nicht, wie es den jüngeren Kindern erging. Darüber wurde nie gesprochen. Ich hatte schrecklich Heimweh, aber nach etwa 2 Wochen gefiel es mir so gut, dass ich gar nicht nach Hause wollte. Ich war sauer auf meine Eltern, dass Sie mich einfach abgeschoben haben. Ich war von zu Hause die jüngste von 5 Kindern und nur ich wurde verschickt. Bei mir hat das auch Spuren hinterlassen, denn ich reagiere sehr empfindlich, wenn ich das Gefühl habe, übergangen zu werden, so wie damals. Mein Vertrauen meiner Mutter gegenüber hat Schaden genommen, da sie solche Entscheidungen bei uns zu Hause traf.<br />
Viele Grüße an alle. Ella</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Cora Imberger		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30382</link>

		<dc:creator><![CDATA[Cora Imberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 19:31:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30382</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-23907&quot;&gt;Paulchen&lt;/a&gt;.

Hallo! 
Ich erinnere mich nicht an viel..aber deutlich an Frau Kirsch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-23907">Paulchen</a>.</p>
<p>Hallo!<br />
Ich erinnere mich nicht an viel..aber deutlich an Frau Kirsch!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Celina del Castillo Lewis		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30381</link>

		<dc:creator><![CDATA[Celina del Castillo Lewis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 14:56:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30381</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-11600&quot;&gt;Ute Zielonka&lt;/a&gt;.

Als West-Berliner Verschickungskind, das im Sommer 1978 mit 6 Jahren in die Heilsarmee Jugendkolonie Seehof in Plön und im Sommer 1979 mit 7 Jahren in das Kinder-Genesungsheim Prinz-Regent Luitpold in Bad Tölz verschickt wurde, breche ich heute mein Schweigen.

Was mein Zwillingsbruder und ich dort erleben mussten, war kein „Erholungsaufenthalt“, sondern ein von absolutem Sadismus geprägtes System institutioneller Gewalt. Da wir als Zwillinge eine tiefe, unzertrennliche Bindung teilten, wurden wir direkt bei der Ankunft mit roher Gewalt voneinander gerissen, um unseren Willen und unseren familiären Rückhalt sofort zu brechen. Mein panisches Schreien und mein verzweifelter Widerstand wurden grausam bestraft.

Die großen Kachelwaschräume dieser Einrichtungen wurden zu Orten nackter Angst und tiefster Demütigung. Ich wurde gezwungen, in großen Waschbecken in Fäkalien zu baden. Wenn ich vor Todesangst erbrach, musste ich die Nacht über im Erbrochenen schlafen und den Schmutz am nächsten Tag unter Beschimpfungen selbst beseitigen. Zur maximalen Bloßstellung sperrten sie mich als einziges Mädchen nackt in die Jungen-Duschen, während man uns parallel dazu mit kaum mehr als Brot und hauchdünner Butter systematisch hungern ließ.

Dass unsere eigenen Eltern über Jahrzehnte hinweg in dem Glauben gelassen wurden, alles sei „normal“ gewesen, ist Teil der perfiden Vertuschung dieses Massensystems. Ich habe heute die offiziellen Anträge auf Akteneinsicht an das Landesarchiv Berlin, das Hauptquartier der Heilsarmee und das Stadtarchiv Bad Tölz eingereicht. Ich fordere, dass unser Leid endlich lückenlos anerkannt wird und die Verantwortlichen für den psychischen Terror zahlen, den sie uns angetan haben. Ich suche dringend den Austausch mit anderen Überlebenden, die in den Sommern 1978 oder 1979 in Plön oder Bad Tölz waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-11600">Ute Zielonka</a>.</p>
<p>Als West-Berliner Verschickungskind, das im Sommer 1978 mit 6 Jahren in die Heilsarmee Jugendkolonie Seehof in Plön und im Sommer 1979 mit 7 Jahren in das Kinder-Genesungsheim Prinz-Regent Luitpold in Bad Tölz verschickt wurde, breche ich heute mein Schweigen.</p>
<p>Was mein Zwillingsbruder und ich dort erleben mussten, war kein „Erholungsaufenthalt“, sondern ein von absolutem Sadismus geprägtes System institutioneller Gewalt. Da wir als Zwillinge eine tiefe, unzertrennliche Bindung teilten, wurden wir direkt bei der Ankunft mit roher Gewalt voneinander gerissen, um unseren Willen und unseren familiären Rückhalt sofort zu brechen. Mein panisches Schreien und mein verzweifelter Widerstand wurden grausam bestraft.</p>
<p>Die großen Kachelwaschräume dieser Einrichtungen wurden zu Orten nackter Angst und tiefster Demütigung. Ich wurde gezwungen, in großen Waschbecken in Fäkalien zu baden. Wenn ich vor Todesangst erbrach, musste ich die Nacht über im Erbrochenen schlafen und den Schmutz am nächsten Tag unter Beschimpfungen selbst beseitigen. Zur maximalen Bloßstellung sperrten sie mich als einziges Mädchen nackt in die Jungen-Duschen, während man uns parallel dazu mit kaum mehr als Brot und hauchdünner Butter systematisch hungern ließ.</p>
<p>Dass unsere eigenen Eltern über Jahrzehnte hinweg in dem Glauben gelassen wurden, alles sei „normal“ gewesen, ist Teil der perfiden Vertuschung dieses Massensystems. Ich habe heute die offiziellen Anträge auf Akteneinsicht an das Landesarchiv Berlin, das Hauptquartier der Heilsarmee und das Stadtarchiv Bad Tölz eingereicht. Ich fordere, dass unser Leid endlich lückenlos anerkannt wird und die Verantwortlichen für den psychischen Terror zahlen, den sie uns angetan haben. Ich suche dringend den Austausch mit anderen Überlebenden, die in den Sommern 1978 oder 1979 in Plön oder Bad Tölz waren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Andreas Rau		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30316</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 17:44:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30316</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-29302&quot;&gt;Hehn,Ulrike&lt;/a&gt;.

Hallo, in Scheidegg war ich auch mit 4 Jahren. 1971. Ich kann mich an andere Kinder gar nicht erinnern. Aber an vieles andere und die Namen der &quot;Schwestern&quot; und der Klinik Prinz-Luitpold.
Liebe Grüße
Andreas Rau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-29302">Hehn,Ulrike</a>.</p>
<p>Hallo, in Scheidegg war ich auch mit 4 Jahren. 1971. Ich kann mich an andere Kinder gar nicht erinnern. Aber an vieles andere und die Namen der &#8222;Schwestern&#8220; und der Klinik Prinz-Luitpold.<br />
Liebe Grüße<br />
Andreas Rau</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Anja Röhl		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30304</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 05:23:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30304</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-29346&quot;&gt;Martina Netz&lt;/a&gt;.

Wenn du zu uns Kontakt aufnehmen willst, und andere aus deinem Heim vielleicht in Zoom Gruppentreffen, dann wende dich an den Verein: Initiative Verschickungskinder e.V., der bundesweit die Verschickungskinder vertritt und zusammenhält: www.verschickungsheime.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-29346">Martina Netz</a>.</p>
<p>Wenn du zu uns Kontakt aufnehmen willst, und andere aus deinem Heim vielleicht in Zoom Gruppentreffen, dann wende dich an den Verein: Initiative Verschickungskinder e.V., der bundesweit die Verschickungskinder vertritt und zusammenhält: <a href="http://www.verschickungsheime.de" rel="nofollow ugc">http://www.verschickungsheime.de</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Verschickungskinder von Anja Röhl		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-30303</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 05:22:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4098#comment-30303</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-29363&quot;&gt;Sabine Lotz&lt;/a&gt;.

Ja das sind schlimme Erlebnisse damals gewesen, die viele von uns bei bei diesen Verschickungen  erlebten. Ich habe die Webseitewww.verschickungsheime.de gegründet, auf der wir sowohl ein öffentliches Portal haben wo man seine Geschichte reinstellen kann, damit man uns glaubt, als auch eine Fragebogen Aktion haben, wo wir unsere Erlebnisse in einem  standardisierten Fragebogen der Forschung zur Verfügung stellen, die mit uns den engen Kontakt hält. Die forschenden müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, und mit uns in Kontakt bleiben, dort haben wir schon weit über 15.000 Berichte gesammelt. Sie werden nach neusten Datenschutzregeln im nexusinstitut Berlin gespeichert, Das von Frau Professor Christiane Dienel geleitet wird, die Sozial wissenschaftlerin und ehemaliges Verschickungskind selber ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/verschickungsheime/#comment-29363">Sabine Lotz</a>.</p>
<p>Ja das sind schlimme Erlebnisse damals gewesen, die viele von uns bei bei diesen Verschickungen  erlebten. Ich habe die Webseitewww.verschickungsheime.de gegründet, auf der wir sowohl ein öffentliches Portal haben wo man seine Geschichte reinstellen kann, damit man uns glaubt, als auch eine Fragebogen Aktion haben, wo wir unsere Erlebnisse in einem  standardisierten Fragebogen der Forschung zur Verfügung stellen, die mit uns den engen Kontakt hält. Die forschenden müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, und mit uns in Kontakt bleiben, dort haben wir schon weit über 15.000 Berichte gesammelt. Sie werden nach neusten Datenschutzregeln im nexusinstitut Berlin gespeichert, Das von Frau Professor Christiane Dienel geleitet wird, die Sozial wissenschaftlerin und ehemaliges Verschickungskind selber ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wer Bunker baut, wirft auch Bomben &#8211;  Ausstellungseröffnung am 29. Juni 2025 um 11 Uhr von Anja Röhl		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wer-bunker-baut-wirft-auch-bomben-ausstellungseroeffnung-am-29-juni-2025-um-11-uhr/#comment-30302</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 05:16:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://anjaroehl.de/?p=7050#comment-30302</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/wer-bunker-baut-wirft-auch-bomben-ausstellungseroeffnung-am-29-juni-2025-um-11-uhr/#comment-29535&quot;&gt;Annette Stoeckel- Böhm&lt;/a&gt;.

Das ist wunderbar, melden Sie sich doch bei uns, ich mache vier mal im Jahr eine Ausstellung am Kielufer 43 in Berlin Neukölln und gerne nehmen wir auch ihre Bilder darin auf, wir müssen natürlich gucken welche am besten Sie rufen uns mal an, mich und Barbara Wilckens, die frühere Lebensgefährtin von Jimmy, Telefonnummer: ab Juli hier erreichbar 03822480429]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/wer-bunker-baut-wirft-auch-bomben-ausstellungseroeffnung-am-29-juni-2025-um-11-uhr/#comment-29535">Annette Stoeckel- Böhm</a>.</p>
<p>Das ist wunderbar, melden Sie sich doch bei uns, ich mache vier mal im Jahr eine Ausstellung am Kielufer 43 in Berlin Neukölln und gerne nehmen wir auch ihre Bilder darin auf, wir müssen natürlich gucken welche am besten Sie rufen uns mal an, mich und Barbara Wilckens, die frühere Lebensgefährtin von Jimmy, Telefonnummer: ab Juli hier erreichbar 03822480429</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
