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	Kommentare zu: Die Fremde   &#8211;    Rezension    &#8211;   oder warum Sibel Kekilli den Oscar verdient hat.	</title>
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		Von: Engin		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Engin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 21:07:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dem Film ist gleichzeitig, vielleicht unbewußt gelungen,das auch Männer, die jegliche tradtionelle Vorstellung in ihrem Leben in familären Rollenerwartungen zu erfüllen haben, ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Dass die auch daran gelitten haben. Dass da auch welche versuchen und versucht haben, auszubrechen. Es ist wenig bekannt darüber. Es gibt Männer, die in der Männerherrschaft, den Werten und Normen türkischer Kultur wenig Sinn erkennen. Das kam in dem Film gut heraus, besonders als der ältere Bruder am Ende weinte. Manchmal brechen solche Männer auch aus, die müssen auch viel leiden, sowohl  unter der Ablehnung einzelner Familienmitglieder, des sozialen Umfelds und innerhalb der türkischen Gemeinschaften. Das ist mir selbst gut deutlich geworden als ich den Film sah, teilweise wie in einem Spiegel, wo die Identifikation mit dem Leid der jungen Mutter selbstreflektierend wirkte. Die wenigen Unterschiede dabei sind, u.a der Ehrenmord. Als Frau wäre es mir genauso ergangen, dass man mich umbringen wollen. Die einzige Möglichkeit ob Mann oder Frau ist die Flucht in eine andere Stadt. Und dann die Suche lebenlang nach der eigenen Identität. Da fällt mir noch Erich Kästner ein. &quot;Wer das Schöne nicht sieht, wird böse, wer das Schlechte nicht sieht, wird dumm&quot; soviel zur individuellen Freiheit, für die jederzeit zu kämpfen gilt. Auch nach dem Ausbruch aus den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Film ist gleichzeitig, vielleicht unbewußt gelungen,das auch Männer, die jegliche tradtionelle Vorstellung in ihrem Leben in familären Rollenerwartungen zu erfüllen haben, ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Dass die auch daran gelitten haben. Dass da auch welche versuchen und versucht haben, auszubrechen. Es ist wenig bekannt darüber. Es gibt Männer, die in der Männerherrschaft, den Werten und Normen türkischer Kultur wenig Sinn erkennen. Das kam in dem Film gut heraus, besonders als der ältere Bruder am Ende weinte. Manchmal brechen solche Männer auch aus, die müssen auch viel leiden, sowohl  unter der Ablehnung einzelner Familienmitglieder, des sozialen Umfelds und innerhalb der türkischen Gemeinschaften. Das ist mir selbst gut deutlich geworden als ich den Film sah, teilweise wie in einem Spiegel, wo die Identifikation mit dem Leid der jungen Mutter selbstreflektierend wirkte. Die wenigen Unterschiede dabei sind, u.a der Ehrenmord. Als Frau wäre es mir genauso ergangen, dass man mich umbringen wollen. Die einzige Möglichkeit ob Mann oder Frau ist die Flucht in eine andere Stadt. Und dann die Suche lebenlang nach der eigenen Identität. Da fällt mir noch Erich Kästner ein. &#8222;Wer das Schöne nicht sieht, wird böse, wer das Schlechte nicht sieht, wird dumm&#8220; soviel zur individuellen Freiheit, für die jederzeit zu kämpfen gilt. Auch nach dem Ausbruch aus den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.</p>
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