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	<title>Anja Röhl</title>
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	<title>Anja Röhl</title>
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		<title>Kinder der Kriegs- und Führerkinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 22:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kriegs- und Führerkinder nennen wir die  Kinder, die von 1938 bis 1945 in der Zwangsorganisation der Hitlerjugend sein mussten und davon traumatisch geprägt wurden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortragsauszug, gehalten am 30.3. 12, auf dem 26. Jahreskongress der GPPP:</strong></p>
<p><strong>Aus: Die Wohlgesinnten, Littell</strong>: <em>„Man hat in Russland nie von den KZs in Lublin oder Schlesien gehört, aber der einfache Straßenbahnschaffner in Berlin oder Düsseldorf  weiß, dass dort Menschen verbrannt werden. Ganz Deutschland ist ein riesiges Gespinst von Gerüchten…. Ermutigend ist,  dass die Menschen trotzdem die Partei und den Staat unterstützen, sie glauben noch an den Führer und den Endsieg. Und was beweist das? Das der nationalsozialistische Geist zu <strong>der Wahrheit</strong> im Alltag unseres Volkes geworden ist, &#8230; bis in den letzten Winkel vorgedrungen. Daher wird er überdauern, selbst wenn wir den Krieg verlieren. (Littell, S. 768)</em></p>
<p><strong>Immer noch Krieg – Eine biografische Sicht</strong></p>
<p><strong>Ich bin ein Kind von Kriegs- und Führerkindern, meine Eltern pflegten zu sagen, dass der Krieg ihnen die Jugend genommen hätte. Meine Kindheit verlief unmittelbar und unbedingt unter dem von meinen Eltern erlebten Faschismus- und Kriegsvorkommnissen, ohne die Erziehung zum Krieg meiner Eltern und ihrer Zwangs-Organisierung von 1939-1945 in der Hitlerjugend wäre meine Kindheit anders verlaufen. </strong></p>
<p>Ich werde ihnen jetzt hier etwas von meinen Eltern erzählen. Keineswegs will ich diese damit bloß und als schlechte Menschen hinstellen. Sie sollen hier nur Beispiel sein. Sie stehen hier stellvertretend.  Ich nehme sie und mich als Studienobjekte, da ich sie und mich in den ersten 15 Jahren meines Lebens besser als alle anderen Menschen der Welt kennengelernt habe.</p>
<p>Ich nehme sie als Studienobjekte für das, was Erika Mann in ihrer Untersuchung: „10 Millionen Kinder“ vorausgesagt hat, nämlich die unglaublichste Charakterverbiegung der Kinder durch <a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true"><strong>die besondere Nazi-Erziehung zum Hass und zum Krieg</strong></a>. Ich will ihnen etwas davon erzählen, wie das im Konkreten entstanden sein mag und beleuchte dann kurz, wie es sich ausgewirkt hat. Zum ersten berufe ich mich auf meine persönlichen Erkundungen, Schlussfolgerungen und Vermutungen, zum zweiten nehme ich mich selbst als Studienobjekt. Sie sehen, ein durch und durch subjektiver Bericht, der keine Allgemeingültigkeit behauptet.</p>
<p>Meine Eltern, das ist mein Fazit, handelten durchaus folgerichtig, ihrer Zeit, ihren Einflüssen und ihren Erlebnissen entsprechend. Sie gingen den Weg einer unbewussten Verarbeitungsstrategie. Sie stehen hier stellvertretend für eine Generation, die eine Kindheit im prosperierenden Nazi-System verlebte, in die ein lange vorausgesagter Krieg wie etwas Selbstverständliches einfiel, der sich zu einer zunehmenden Katastrophe mit unvorhersehbaren Folgen für sie auswuchs. Ihre Namen sind austauschbar, und doch ist es eine ganz persönliche, ganz private und ganz konkrete Geschichte.* Nicht der Krieg mit seinen Bomben hat das Leben meiner Eltern bestimmt, von ihnen waren sie sogar  weitestgehend verschont geblieben, sondern der Krieg als Einstellung, als Lebenshaltung, als Ziel, als Sinn, als Pflicht, als Angst, als die Vorstellung von grässlichen Feinden, die ihre Familie, ihr Land und ihr Zuhause bedrohen, als Vorstellung, dass man unbedingt „siegen“ müsse, als etwas die gesamte Gesellschaft sozial Durchziehendes, als etwas, mit dem sie schon in den ersten Schuljahren aufwuchsen, eng mit der Ideologie von Stärke und Kampf, Waffen und Sieg verknüpft, mit dem Gefühl einer unbedingten Notwendigkeit für die Obrigkeit einzutreten, da diese schon wisse, was sie täte und mit wachsamem Misstrauen, imaginären Feinden gegenüber, verbunden mit der Bereitschaft, in jedem Feind, wie verlangt, übermenschliche Bösartigkeiten zu entdecken. Unklar vernebelt hat sich dies mit dem immer gegenwärtigen, aber abstrakt gebliebenen Gefühl des Sterbens verbunden, sowohl des eigenen, als heldenhafte Tat, für etwas unklar Wichtiges, als auch das des Feindes, das man als „notwendig“, als erleichternden Ausweg aus einer Bedrohung phantasierte.</p>
<p><strong>Beide wuchsen sie seit ihrem Kindergartenalter im Gefüge der Nazi-Kriegspropaganda heran und die Werte der Nazis, sowie die ständige Propaganda für einen Krieg wurde ihnen zum dauerhaften Kindheitsbegleiter. Erst als ständige Bedrohung, gegen die man sich wappnen müsse, dann als real eingetretener Ernstfall, der nun immer und überall herrschte&#8230;</strong></p>
<p><em>Der vollständige Text (33.000 Zeichen) im Tagungsband:  26. Jahrestagung der </em><a href="http://www.psychohistorie.de/">Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie, GPPP</a><em> </em></p>
<p><em>Kontaktadresse: Prof. Dr. Winfried Kurth und Dipl.-Soz. Heike Knoch Georg-August-Universität Göttingen Büsgeninstitut – Abteilung Ökoinformatik Büsgenweg 4, 37077 Göttingen Telefon (0551) 39-9715, (0172) 5664458, Fax (0551) 39-3465 E-Mail: wk@informatik.uni-goettingen.de Internet: www.uni-goettingen.de/de/72781.html</em></p>
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		<title>NEIN zum Geld &#8211; in der Compagnie de Comedie in Rostock &#8211; Rezension</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 22:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr gut verdichtete, bittere Komödie der französischen Theaterautorin Flavia Coste , bei der es ums Geld geht und was es mit uns macht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Geld spielt neuerdings täglich eine immer überraschendere Rolle. Es wird überall benötigt und überall ausgegeben, Milliarden für Panzer und Waffen, steigende Gewinne bei Millionären, Verrückte, die so viel Geld haben, dass sie sich ganze Erdteile kaufen können, und immer mehr Menschen, die so wenig Geld haben, dass sie in Abfalleimern wühlen müssen. Steigende Profite, sinkende Einkommen, Ungerechtigkeiten, Verzweiflung, alles geht ums Geld. Überall ist die Rede davon: Geld, Geld, Geld. Kürzungen im Sozialen, bei Theatern, Schwimmbädern, Kultur. Einsparungen bei Schulen, Krankenhäusern, Spielplätzen.</p>



<p>Zu dieser Zeit kann man in der Hafenstadt Rostock, im <strong><a href="https://compagnie-de-comedie.de/" data-type="link" data-id="https://compagnie-de-comedie.de/">Theater Compagnie de Comedie</a></strong>, in der Bühne 602, direkt am Hafen, ein Stück ansehen, das mit GELD, seiner Bedeutung und seiner Bewertung zu tun hat, und dabei vor allem sein schädliches, den menschlichen Charakter ins Schlechte veränderndes Wesen auf frappierende Weise entlarvt. Eine bittere Komödie der französischen Theaterautorin <strong><a href="https://landgraf.de/biografien/flavia-coste/" data-type="link" data-id="https://landgraf.de/biografien/flavia-coste/">Flavia Coste</a></strong>, mit dem Titel: „<strong>Nein zum Geld“,</strong> deren erstes Theaterstück nach der Uraufführung 2017 in Paris, durch eine „beneidenswerte Begabung für einen ideen- und trickreichen Handlungsaufbau, dialogische Situationskomik und genau gezeichnete Charaktere“ von sich Reden gemacht hat.</p>



<p>Es beginnt harmlos, ein junger, mäßig erfolgreicher Architekt mit Frau und Baby, lädt seine Mutter und seinen besten Freund, mit dem er in einem Start-up arbeitet, zum Abendessen ein. Nachdem das Publikum die Protagonisten etwas kennengelernt hat, die Mutter ist von köstlicher Komik, sie erzählt von ihren lustigen Versuchen, Liebhaber zu treffen, über den Arbeitsfreund vermuten sie, kurz bevor er kommt, dass er schwul sei, weil man bei ihm nie eine Frau sieht, seine junge Frau, erfährt man, ist Lehrerin mit festem Gehalt, die das risikoreiche Architektur-Unternehmen der beiden haushaltsmäßig stützt, druckst er herum, er wolle etwas erzählen. Er windet sich dabei und wirkt seltsam, er wolle sein Verhalten während der letzten zwei Monate erklären, sagt er, er liebe sie alle drei und wolle seinen liebsten Menschen etwas Wichtiges mitteilen, er redet und redet, um den heißen Brei. Die anderen stutzen. Was ist passiert? Die Mutter ruft aus: Hast du einen Menschen totgefahren? Endlich soll er reden. Nun sagt er, er habe im Lotto gewonnen. Waas? Wieviel? Und es werden schließlich nur noch Zahlen gerufen: 500? 1000? 10.000? Eine Million? Immer lächelt der junge Mann und zeigt mit den Fingern nach oben. Die drei werden zunehmend nervös und springen auf. Als feststeht, dass er 167 Millionen gewonnen hat, beginnen alle zu schreien, zu brüllen, zu kreischen. Richard als einziger bleibt ruhig, lächelt… Ihr habt vergessen, zu Ende zuzuhören, sagt er, ich habe den Preis nicht angenommen. Die anderen erstarren.</p>



<p>Von hier aus entspinnt sich ein köstliches Feuerwerk spannender Dialoge und Szenen, diese sind voller Überraschungen und Dramatik. Dabei stimmt alles: Dramatisch perfekt verdichtet, spannende, ungeheuer gut passende Dialoge voller Authentizität und Lebendigkeit, unglaubliche Situationskomik und dabei mit tiefernster, wertvoller Botschaft und super gespielt!</p>



<p>Das Besondere, das Publikum kann sich sehr in die drei Erstaunten, Erbosten und zunehmend Entsetzen einfühlen! Denen ist bald jeder Appetit vergangen, die wollen kein Fest mehr feiern, sie haben keine ruhige Minute mehr, und vor Wut auf den Mann, der den Gewinn ablehnen will, geraten sie immer mehr in Raserei. Richard, die Hauptperson, der immer wieder betont, er habe das aus Liebe zu ihnen gemacht, wird dabei zunehmend als verspinnert, verblendet und verrückt wahrgenommen, er gerät ins Abseits. Er beteuert: Ich habe mir alle Lottogewinner der letzten 30 Jahre angeschaut, sie sind alle wahnsinnig geworden, ich will nicht, dass ihr so werdet! Blödsinn, sagt die Mutter, nachdem sie sich von einem Anfall erholt hat: Du hättest an Wohltätigkeitsorganisationen spenden können! Unsere Firma sanieren, sagt der Freund, dem Kind eine gute Schule ermöglichen, sagt die Frau. Und wütend finden alle drei: Keiner lehnt sowas ab!!! <em>„Früher war Geld nur ein Tauschmittel, heute verleiht Geld Macht über alle Menschen. Ich will das nicht! Nicht für mich und nicht für euch! Weil ich euch liebe!“</em> Richard bleibt auch dann stark, als sich herausstellt, dass noch drei Stunden bleiben, um den Schein doch noch einzulösen.</p>



<p>Man denkt, diese Story ist einfach, aber das ist sie nicht, denn in ihr wickelt sich eine böse Methapher ab, etwas passiert, was genau dem entspricht, was Richard voraussah. Es gibt am Ende keine Freundschaft mehr. Und das Publikum wird mitgerissen, zuerst im Lachen, dann im entsetzten Erkennen einer der bittersten Realitäten unserer Zeit. Das kleine Kammerspiel mit vier Spielern ist ein echtes Highlight und unbedingt zu empfehlen! Nach Hause geht man mit Zwerchfellmuskelkater durchs Lachen und einer erfrischend deutlichen Erkenntnisklarheit über das Wesen des Geldes.</p>



<p>Nach der letzten Szene hält das Premierenpublikum zunächst inne, denn der Schluss ist allzu überraschend, aber dann gibt es Standing ovations, immer wieder müssen die Spieler auf die Bühne. Das Publikum nimmt das Stück nun nicht mehr als einfaches Mittelstandsdrama, sondern als Lehre, als Bild über den Wahnsinn unserer Zeit wahr, denn es hat etwas Seltsames erlebt, man konnte sich einfühlen in die drei Menschen, denen plötzlich 167 Millionen über alles gingen. Man hat verstanden, warum sie auf ihren Freund wütend waren, sich von ihm hintergangen fühlten, ihre Freundschaft sich verabschiedet hat. Dabei ist die Besetzung, in der Compagnie de Comedie, die im Sommer eines der besten Freilufttheater Deutschlands im Rostocker Klostergarten anbietet, bestens: Die beiden männlichen Schauspieler, Marcus Müller, der den Richard so herrlich hibbelig, verplant und naiv spielt und Peer Roggendorf, der hier erstaunlich ruhig den typischen Franzosen gibt, geben ihre Figuren super passend, ebenso auch die beiden Frauen Angela Schlabinger als Mutter und Lydia Wilke, als Richards Frau Claire, die mit ungeheuer viel Witz und Echtheit ihre Figuren spielen.  Alle sind dabei sehr aufgeregt, temperamentvoll, aber durchaus dem Gegenstand angemessen, denn, ehrlich gesagt, wem ginge es nicht so, dass er ausrasten würde, wenn ein enger Freund, Mann oder Sohn 167 Millionen gewinnen würde? Die Gefühle der drei sind keineswegs übertrieben, sondern realitätsnah und authentisch getroffen, es geht ja nicht um 100 oder 1000 Euro. Man kann ihnen lange folgen und gefühlsmäßig mitgehen.</p>



<p>Und als dann alles kippt, da wird plötzlich das Stück zur politischen Parabel. Aus dem privaten Kammerspiel wird Ernst. Etwas, was uns alle angeht. Da wird einem klar, es geht nicht mehr nur um den Gewinn des Richard und die Verzweiflung seiner Liebsten, es geht &nbsp;um die Menschheit und ihren Fortbestand, um das, was Geld mit uns macht. Und das letzte Lachen bleibt einem schmerzhaft im Halse stecken. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Unbedingt hingehen, lohnt sich. Nicht abhalten lassen. Es gab ungeheuren Applaus bei der Premiere, als die Hände müde wurde, wurde getrampelt. Das Publikum war mehr als amüsiert, es war bewegt worden. Großartig! &nbsp;</p>



<p>Reservierungen: 0381/ 203 60 84<br>Kartenvorverkauf in der BÜHNE 602<br>Warnowufer 55, 18057 Rostock<br>Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr<br>Fr von 14:00 – 18:00 Uhr<br>(Keine Kartenzahlung möglich)</p>



<p>oder Online:<br><a href="http://www.mvticket.de/b602shop">http://www.mvticket.de/b602shop</a></p>



<p>NEIN ZUM GELD!<br>Komödie von Flavia Coste<br>Aus dem Französischen von Michael Raab<br>Regie: Angelika Zacek<br>Mit ANGELA SCHLABINGER, LYDIA WILKE, MARCUS MÖLLER und PEER ROGGENDORF</p>
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		<title>Don Quijote im Volkstheater Rostock &#8211; Rezension</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 06:28:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Don Quijote in Rostock - Bis auf Malin Steitz als Sancho, im Ganzen etwas wenig überzeugend ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Komödie von Peter Jordan / Sehr frei nach Miguel de Cervantes</p>



<p>Schon länger läuft in Rostock das Stück Don Quijote in einer freien bearbeitung von Peter Jordan im Ateliertheater der großen Bühne. Sancho Panza tritt dort als Clown auf und will von seinem Herrn weg, weil ihm der ein Fall für den Psychiater zu sein scheint. Mit wunderbarer Körpersprache gewinnt hier Malin Steitz zunächst die Herzen der Zuschauer. Aber das Stück verliert durch eine wenig stringente Handlung und Dramaturgie, Dulcinea als auseinandernehmbares Pferd, Spanientänzerin und strenge in einer roten Phantasie-Uniform steckenden Beamtin tanzt zwar schön, wirkt aber puppenhaft künstlich und der Don als verwirrter Spinner ist nicht mal lustig, die Weltrettungsphantasie glaubt man ihm nicht.<br><br>Peter Jordan hat sich hier in seiner frei nach Cervantes-Bearbeitung des historischen Stoffes mE vergaloppiert. Die drei Spieler:innen, besonders Malin Steitz als Sancho, versuchen durch ihr wunderbar clowneskes Körperspiel alles herauszuholen, was geht, so dass man durchaus interessante Momente hat, denn sie ist eine wirklich begnadete Schauspielerin, aber im Ganzen ist es vergeblich, das Stück berührt nicht, es packt einen nicht, es verwirrt nur und besonders die Bezüge von damals zu heute wirken gewollt, wie angeklebt.</p>



<p>Don Quijote, Komödie von Peter Jordan, sehr frei nach Miguel de Cervantes &#8211; Ateliertehater im Rostocker Volkstheater</p>



<p>Inszenierung: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/don-quijote/simon-jensen/">Simon Jensen</a>, Bühne und Kostüme: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/don-quijote/isabelle-kaiser/">Isabelle Kaiser</a>, Dramaturgie: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/don-quijote/arne-bloch/">Arne Bloch</a>, Regieassistenz und Inspizienz: Karla Prager, Spielende: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/don-quijote/hagen-ritschel/">Hagen Ritschel</a>, <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/don-quijote/malin-steitz/">Malin Steitz</a>, <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/don-quijote/anouk-warter/">Anouk Warter</a></p>
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		<title>Fischer Fritz im Volkstheater Rostock &#8211; Rezension</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 08:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Fischer Fritz im Volkstheater Rostock - ein Kammerspiel mit Tiefgang. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>3245 € muss man neuerdings monatlich zahlen, wenn man das Unglück hat, länger als 3-4 Tage zum Auskurieren seiner Krankheit zu brauchen, über 70 Jahre alt, und möglicherweise danach dauerhaft auf Pflege angewiesen zu sein. So schmelzen schwer verdiente Vermögen kleiner Leute weg, so verliert eine Familie in der nächsten Generation Haus und Hof derjenigen, deren ganze Kraft im Leben in dieses Haus gegangen ist, und verdienen tun dabei nicht etwa die Pflegekräfte, sondern diejenigen, die in der Pflege hilfloser ältere Menschen nichts als eine lukrative Geldanlage sehen.</p>



<p>Passend zu diesem Thema läuft im Rostocker Atelier Theater das Kammerspiel: &#8222;Fischers Fritze&#8220; von Raphaela Bardutzky. Gleich zu Beginn wird eine wunderbare Brecht´sche Distanz hergestellt, man sieht eine Pflegefachkraft, Krankenschwester, einen Patienten im Bett, einen älteren Mann, und eine männliche Person, wer sie ist, bleibt noch unklar, aber auch: Hier übt eine Schauspieltruppe. Sie schneiden Fratzen, trainieren ihre Gesichtsmuskeln, üben Zungenbrecher: „Fischers Fritze fischt frische Fische“ . Das Publikum findet das komisch. In der Tat sind die Gesichter, die die drei Hauptdarsteller, Bernd Färber, Lisa Moskalenko, David Stancu, schneiden, urkomisch anzusehen. So bekommen wir einen leichten Einstieg in das traurige Thema des Abends.</p>



<p>Ein Mann in Bayern ist so alt und krank, dass er in ein Pflegeheim muss, aber er weigert sich, der Sohn holt eine Pflegeperson aus der Ukraine, Pauline, und der nicht unproblematische Alltag zwischen Pauline und Fritz, dem früheren Fischer, beginnt.  Der weitere Verlauf des Stückes zeigt auf humorvoll-tragische Weise, wie einsam und problematisch solch eine Pflege-Zwangs-Beziehung ist. Ab und zu kommt auch der Sohn, aber zwischen Sohn und Vater schwelt der Konflikt, dass ersterer das Handwerk des Vaters nicht weitermachen wollte und auch nicht konnte, da die Fischerei umweltbedingt, mit samt ihren Fischen, am Aussterben ist. Der Sohn Franz sollte, nach Meinung des Vaters, die Generation der Fischer von den Urgroßeltern bis zu den Enkeln weiterführen, nun ist er Friseur geworden, unverzeihlich. Jahrzehntealte Aggressionen und Kränkungen vergiften die Kommunikation, die nach jahrelanger Funkstille zwischen Vater und Sohn, nun notgedrungen, wieder aufgenommen werden muss. </p>



<p>Sehr typische Generationenprobleme der Boomer-Generation mit ihren zunehmend betagter werdenden Eltern, werden hier, sowohl ernsthaft, als auch komisch in einzigartiger Weise, spannend, mit spritzigen Dialogen, dramaturgisch gut verdichtet, als ein Feuerwerk an Situationskomik, Gesellschaftskritik und des Mitgefühls dargeboten. Bernd Färber gibt den alten Fischer herausragend, alles stimmt in seinem Spiel, man ist wirklich angefasst davon, wie er den hilfosen Greis ernsthaft und komisch zugleich, ohne jede Überhebung auf die Bühne bringt. Aber auch die junge Lisa Moskalenko versteht ihr Handwerk, manchmal puppenhaft, manchmal automatenhaft, oft auch verzweifelt, schafft sie die verschiedenen Gefühle  wirklich mit ihrer eigenen Person zu verschmelzen und dann wieder nur Spielerin zu sein. Alles wirkt typisch, exemplarisch und daher dient es dem kritischen Blick: Die an Einsamkeit fast erstickende, aus Osteuropa kommende Pflegeperson, die am Ende trotz aller Bemühungen scheitert, der Vater, wütend über die Zerstörung der Welt, der als Fischer, eng mit der Natur verbunden, an dem Leid über die sterbenden Fische zerbricht und der Friseur-Sohn, der seinem Vater durch dessen Unverständnis nicht näher kommen kann, ergeben ein hochexpolsives Gemisch an gegenseitigem Missverstehen, dass aber dann doch teilweise liebevoll durchbrochen wird.</p>



<p>Dieser einfache Inhalt, ist hier durch erstklassige Schauspielkunst und Regie zu einem eindrucksvollen &#8222;Sprechstück&#8220;, zu einem hochsensiblen und trotzdem spielerisch leicht wirkendem Stück, mit tiefem Erkenntniswert geworden, dass man wie festgenagelt auf seinem Stuhl sitzt und fasziniert ist von dem inhalt und dem Minen- und Körperspiel der Darsteller.</p>



<p>Dabei wechseln die beiden ostereuropäischen Darsteller locker die Sprachen, alle drei die Dialekte, dazu die Sprachlosigkeit des Patienten, die die Pflegekraft zu überwinden trachtet, das ist sehr gut auf den Punkt gebracht worden. Dramaturgisch geht es immer hin und her zwischen Spiel-Realität und Reflexionsebene, was dem Spiel eine ganz besondere Note gibt. Der alte Fischer spricht erst in unverständlichem bayrisch, dann kommentiert er im normalen Hochdeutsch seine Rolle, es ist faszinierend, was die kleine Gruppe hier auf die Bühne bringt. Auch die schon lange üblichen Video Bühnenbilder, die, da allzu oft Masche, manchmal zu Tode langweilen, waren diesmal sehr gut gewählt, denn es ging in ihnen um eine andere Bewusstseinsebene. Gedanken, Albträume, das Unbewusste wurde in ihnen ausgedrückt, ein Aquarellbild mit Fischen lag über der Szene, die in doppelter Ausführung als Video über der realen Szene lag. Dazu wurde Wasser geplätschert in einer kleinen Schüssel was sichtbar blieb, einfach, aber genial in der Wirkung. Das Publikum hat entsprechend reagiert, nicht nur das Händeklatschen, sondern auch das Füßetrampeln wurde wirklich lange durchgehalten. Ach, wie viel Kraft kann doch Humor, verbunden mit Tiefgründigkeit hervorbringen, wenn man an einem eiskalten Abend mit trüben Wetter in ein Theater geht, ganz ohne etwas Großes zu erwarten, und dann dermaßen erfüllt und erfreut, nach einigen Stunden wieder auf die Straße tritt!</p>



<p>Die Autorin <strong><a href="https://www.staatstheater-nuernberg.de/kuenstler/raphaela-bardutzky" data-type="link" data-id="https://www.staatstheater-nuernberg.de/kuenstler/raphaela-bardutzky">Raphaela Bardutzky</a></strong> sollte man sich merken, ihre Stücke werden grade an mehreren deutschen Bühnen gespielt, schon gibt es polnische und französiche Übersetzungen, ein großes Talent, und trifft offenbar den Nerv der Zeit.</p>



<p>Inszenierung: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/fischer-fritz/annette-mueller/">Annette Müller</a>, Bühne und Kostüme: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/fischer-fritz/oliver-kostecka/">Oliver Kostecka</a>, Dramaturgie: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/fischer-fritz/sophia-lungwitz/">Sophia Lungwitz</a>, Regieassistenz und Inspizienz: Martha Helms: Schauspieler: <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/fischer-fritz/bernd-faerber/">Bernd Färber</a>, <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/fischer-fritz/lisa-moskalenko/">Lisa Moskalenko</a>, <a href="https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/a-z/fischer-fritz/david-stancu/">David Stancu</a></p>
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		<item>
		<title>Weitemeier &#8211; Salon: Gedichte gegen den Krieg &#8211; Lesung + Klaviermusik  &#8211; Matineé am 26.4.26</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 19:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herbert Weitemeier]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag, den 26. April 2026 um 11 Uhr lädt der Weitemeier Freundeskreis in den &#8222;Weitemeier-Salon&#8220; ins Atelier Kiehlufer 43, 12059 Berlin zu einer Gedichtlesung mit Klaviermusik ein. Die Bilder von Weitemeier anschauen, den Gedichten lauschen, und über den schon 1998, viel zu früh verstorbenen Künstler sprechen, der als 10-Jähriger, zusammen mit seinem kleinen Bruder,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Am Sonntag,  den 26. April 2026 um 11 Uhr lädt der Weitemeier Freundeskreis in den &#8222;Weitemeier-Salon&#8220; ins Atelier Kiehlufer 43, 12059 Berlin zu einer Gedichtlesung mit Klaviermusik ein. </strong></p>



<p>Die Bilder von Weitemeier anschauen, den Gedichten lauschen, und über den schon 1998, viel zu früh verstorbenen Künstler sprechen, der als 10-Jähriger, zusammen mit seinem kleinen Bruder, nach Monaten einer entsetzlichen Flucht durch die Kriegsfronten, in ein Berlin schwarzer Ruinen zurückkam und die große sterbende Stadt, so schrecklich sie auch aussah, doch das einzige Zuhause darstellte, das er hatte. Inmitten von Kreuzberg, in einem schmutzigen, halb zerstörten Haus, fand er seine Mutter und seine Geschwister wieder. Sie hatten überlebt.  </p>



<p>Monatelang saß er danach traumatisiert auf ausgebrannten Dachböden und malte. Er malte die Häuser, deren schwarze, leere Fensterhöhlen, die gleichsam Wunden der Menschen zu sein schienen. Häuser, die leer, verlassen und zerstört oder halb zerstört waren, Häuser, von deren Dächern man sich herunterstürzen möchte, Häuser, die Fluchtburgen und Gräber sind. Seine Zeichnungen und Ölgemälde von Häuser- und Altbaufronten Berlins scheinen lebendig zu sein, sie scheinen aus den Bildern gradezu herauszutreten. </p>



<p>So wie Käthe Kollwitz Menschen, so malt Weitemeier seine Häuser, sie scheinen zu weinen, sie stoßen stumme Schreie aus, sie stehen allein und zusammen, einsam und gemeinsam, aber immer als Mahnung gegen den Krieg und als Aufschrei gegen das, was Menschen und deren Höllen-Maschinen ihnen hatten antun können.  Das bedeutenste Werk Weitemeiers: <strong>&#8222;Wer Bunker baut, wirft auch Bomben&#8220;</strong> in 1,90 x 1,80 cm, Mittelpunkt des kleinen Salons am Kiehlufer 43, wird ab jetzt regelmäßg im &#8222;Weitemeier-Salon&#8220; im Kiehlufer 43, 12059 Berlin gezeigt, dazu sind weitere Weitemeier &#8211; Bilder aus einem Nachlass zu sehen und viele von ihnen auch käuflich zu erwerben.</p>



<p><strong>Kommt alle, am 26. April 2024 um 11 Uhr, ins Kiehlufer 43, 12059 Berlin, nahe Wildenbruchplatz, Vh, 4. Stock</strong></p>



<p><strong>Die nächsten Weitemeier-Salon-Termine sind die folgenden: </strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Soireé zum Antikriegstag</strong>, Dienstag, den 1.September um 17 Uhr</li>



<li><strong>Matineé im November</strong>, Sonntag, den 29. November um 11 Uhr </li>
</ul>
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		<title>Warten auf Godot im Gefangenentheater aufBruch &#8211; Rezension</title>
		<link>https://anjaroehl.de/warten-auf-godot-im-gefangenentheater-aufbruch-rezension/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Eindrucksvolle Umsetzung des absurden Klassikers von Beckett im aufBruch-Gefängnistheater]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann</em>. <em>Sully Proudhomme, 1922</em></p>



<p><strong>Mit dem Stück &#8222;Warten auf Godot&#8220; (Samuel Beckett, 1953) ist mal wieder ein großer Wurf des legendären Gefängnistheaters aufBruch in Berlin gelungen, das Stück soll überhaupt, laut WELT, das meistgespielte Stück in den Gefängnissen der Welt sein. Kein Wunder, wartet nicht jeder Gefangene tagtäglich 24 Stunden lang? Die Umsetzunmg im aufBruch war entsprechend gut, die Premiere führte zu standing ovations.</strong></p>



<p>Das Stück, normalerweise ein Zwei &#8211; Mann &#8211; Stück zweier Landstreicher, Didi und Gogo, wird hier gekonnt von sieben Schauspielern gespielt. Diese sind, durch lediglich etwas angestaubte schwarze Straßensachen, allerdings nur wenig als Obdachlose erkennbar. Auch das hat seinen Reiz, sie erinnern daher tatsächlich eher an sich selbst, an Gefängnisinsassen. Diese sieben Personen werden nun in wirklich kunstvollen Wechsel-Dialogen miteinander in Kontakt gesetzt und spielen sehr originell, mit großer Körperkraft und originellen Tanz- und Sing-Einlagen. Die Besonderheiten und Originalität der Umsetzung mit dem Gefangenen &#8211; Ensemble des aufBruch-Theaters ist gut gelungen. Das Warten, das Quälende des Wartens, die kleinen Ablenkungen, die Wut, der Frust, die sich aufstauen, die Zeitdehnung, all das wird hier sehr gut dargestellt und die Gefangenen spielen es mit großer Leidenschaft. Die Spieler, alle samt Gefangene aus Plötzensee, bringen das Thema und die sehr abstrakte, schwer zu lernende Sprache, mit großer Authentizität auf die Bühne. Es ist etwas, was uns angeht, wir kennen das, sagt einer der Spieler später auf der kleinen Premierenfeier. </p>



<p>Auch politisch aktuelle Sätze fallen: <em>&#8222;Man ist der Geldwirtschaft satt bis zum Ekel, jetzt beginnt der Cäsarismus, er wächst auf dem Boden der Demokratie</em>, <em>seine Traditionen reichen aber weiter zurück!&#8220;</em></p>



<p>Das Problem des sinnlosen, des hoffnungsvollen und manchmal trostlosen und schrecklichen Wartens findet sonst eher selten im Theater als Quälmethode Erwähnung, wir sehen es in manchen Stücken als Sinnbild von Langeweile, etwa bei Tschechov, aber hier wird vom Ensemble das Quälerische von Beckett betont. Die Erweiterung des Zwei-Mann-Ensemble auf sieben Leute wirkt hierin sehr günstig verstärkend.</p>



<p>Sowohl die Hoffnung auf einen Retter, als auch die Angst vor einem plötzlichen Diktator, als auch das leere Warten ins Nichts hinein bis zum Ende des Lebens wird hier mit sehr fein herausgearbeiteter Intensität, in einzelnen getrennten Episoden dargestellt. Einzelne Talente des Ensembles stechen sehr heraus, Moxx zum Beispiel überzeugt durch eine gleichzeitige Talentiertheit im Ausdruck, in Gesang, Gelenkigkeit, Körpersprache und Pantomime. Wirklich, der geborene Schauspieler! Besser als jeder professionelle Schauspieler. Auch das einfache Schuhe &#8211; an- und Ausziehen entfaltet eine ganz besondere Symbolik. Die Gefangenen sprechen auch eigene Texte, Assoziationen zum Thema Warten: <em>&#8222;Sie sagen, Godot kommt nie, doch wir stehen trotzdem da. Weil das Hoffen uns hält und nicht das, was mal war. Vielleicht sind wir selbst das, worauf wir warten, Gefangene im Kreis aus den eigenen Taten!&#8220; </em>Moxx. Und Alex sagt: <em>&#8222;Ich warte auf ein Leben ohne Türen, die keine Klinke haben. Auf ein Leben, in dem ich entscheide, wann und was ich einkaufe&#8230;warte darauf, endlich nach hause zu können und meine Kinder von der Schule abzuholen&#8220;</em></p>



<p>Das Publikum von Beckett 1953, teilte grausame Kriegserfahrungen, die vergessen und nicht erwähnt werden durften. Beckett schreibt in dem Stück aber keine Zeile über den Krieg. Das aufBruch-theater lässt eine Dia-schau laufen, ein immerwährender Krieg seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Ist der Mensch verdammt zur permanenten Wiederholung von Furchtbarem, weil gelähmt, weil von Autoritäten eingeschüchtert? Der aggressive Pozzo hat diese Rolle, aber auch er ist nicht Godot. Godot tritt nicht auf, weder als Retter, noch als Strafender. Auch Beckett kannte ihn nicht, aber ein Bote scheint ihn zu kennen. Doch ist dieser, ähnlich wie die Boten in Kafkas Schloss, sehr eingeschüchtert.</p>



<p>Eindrucksvolle Gesichter sieht man als Spieler im aufBruch Theater, großartige Qualität der Darstellung. Die Dialoge allesamt bravorös gegeben. Auf einer Leinwand läuft ein kleiner filmischer Parkour durch die deutsche Geschichte bis heute an Kriegen und Gewalt gegeben hat. Schwerpunkt dieser filmischen Szenen liegt auf dem immer wieder Vorkommen der Ungerechtigkeiten, der Verfolgung von Schwächeren, die Gewalt des Krieges und der Gewalt in Gefängnissen. Das Warten wird also in einen dialektischen Bezug zur Gewalt gesetzt, wie es auch Beckett vorgesehen hat. Gogo und Didi erinnern an zwei Kinder, wie auch Kinder sehr häufig oft in sehr langen Warte-Situationen ausharren müssen, ohne dass die Erwachsenen sich darüber überhaupt Gedanken machen, so kennt jeder das zeitziehende Warten eines Kindes auf seine Mutter auf seinen Vater, wenn zum Besuch zu spät kommen, und weil das alle Menschen kennen und die Hilflosigkeit eine stärkere Massenerfahrung ist, als die Selbstwirksamkeit, deshalb fasziniert dieses Stück immer wieder. Das ganze Leben ein Warten. Nie habe ich diese Parabel Becketts besser verstanden als gestern in der Premiere im aufBruch &#8211; Gefängnistheater in Berlin, unbedingt hingehen!</p>



<p>P.S.: Spannendes findet sich übrigens auch im Programmheft. Die Programmhefte im aufBruch-Theater sind immer sehr vielseitig, poetisch, oft philosophisch, niemals beliebig, immer spannend. Dort findet sich diesmal neben anderem Lesenswertem noch eine weitere interessante Episode:    Einst fand eine Aufführung von &#8222;Warten auf Godot&#8220;  in Schweden, in Kumla, mit Insassen eines Hochsicherheitstrakts statt, nachdem die Aufführungen ungeheuer erfolgreich waren, ging die Truppe auf Tour, die Premiere außerhalb des Gefängnisses sollte in Göteburg stattfinden, aber die Schauspieler machten sich nach der Pressekonferenz auf und davon, darüber gibt es einen eindrucksvollen Film. Als der verzweifelte schwedische Regisseur kurz darauf Beckett persönlich in Paris traf und ihm diese Episode erzählte, brach dieser in schallendes Gelächter aus und sagte:<em> &#8222;Das ist das Beste, was meinem Stück je widerfahren ist, seit ich es geschrieben habe&#8220;.</em></p>
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		<title>Im Schatten des Orangenbaums &#8211; Filmrezension</title>
		<link>https://anjaroehl.de/im-schatten-des-orangenbaums-filmrezension/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 13:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmrezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Schatten des Orangenbaums - Bester Film über die Geschichte Palästinas mit Tiefenwirkung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im Schatten des Orangenbaums</strong> (Originaltitel <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=75v4jEERoHQ" title="All That’s Left of You;"><em>All That’s Left of You</em>;</a></strong> <em>Illi baqi minnak</em>) ist ein Film der kanadischen Filmemacherin <strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cherien_Dabis" title="Cherien Dabis ">Cherien Dabis </a></strong>über ihre eigene Familie mit palästinensischen Wurzeln. Über eine Zeitspanne von 1948 bis in die Gegenwart erzählt sie von den Wandlungen innerhalb dreier Generationen einer palästinensischen Familie, bei der der Großvater einst ein palästinensischer Orangen-Plantagenbesitzer in Jaffa gewesen war. Die Regisseurin spielt selbst eine der Hauptfiguren, eine Mutter, die schildert, wie es zu den Schüssen auf ihren 17-jährigen Sohn bei kam. <em>Im Schatten des Orangenbaums</em> wurde im Januar 2025 beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sundance_Film_Festival_2025">Sundance Film Festival</a> erstmalig gezeigt und kam Ende November 2025 in die deutschen Kinos. <em>Im Schatten des Orangenbaums</em> wurde von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jordanien">Jordanien</a> als Beitrag für die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oscarverleihung_2026">Oscarverleihung 2026</a> als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Beitr%C3%A4ge_f%C3%BCr_den_besten_internationalen_Film_f%C3%BCr_die_Oscarverleihung_2026">bester internationaler Film</a> eingereicht.</p>



<p>Der Film ist ein Film, der einem mit der Faust in den Magen trifft, so ungefähr stelle ich mir die Axt vor, die nach Meinung Franz Kafkas die Literatur sein soll, die &#8222;das gefrorene Eis im Inneren eines Menschen&#8220; zerschlagen kann. Hier zerschlägt es den zu Eis gewordenen Knoten des Konflikts zwischen Israel und Palästina, nie, so hatte ich das Gefühl, habe ich dermaßen viel über diesen seit 1948 andauernden Krieg begriffen, mit dem ich sozusagen seit meiner Kindheit aufgewachsen bin. Auch nach einem zweiten Anschauen denke ich noch immer: Es ist einer der besten Filme, die ich in meinem Leben je gesehen habe. Wie genau hier die Geschichte Palästinas in zwei Stunden tief durchdrungen und gezeigt wird, ist unfassbar gut! Man lernt wirklich, &#8220; in den Schuhen des anderen&#8220; zu gehen, wir durchdringen in diesem Film mit drei Generationen gemeinsam die Geschichte Palästinas, eine ganze Epoche, wir sehen es mit einem gleichzeitig miterlebendem und einem reflektierenden Blick. Hier ist historisch tiefes Unrecht geschehen, dabei ist &#8222;menschlich bleiben&#8220; schwer und doch das höchste Ziel, wie ein älterer Mann in einer Moschee rät. Sichere und passgenaue Regiearbeit mit hervorragenden Schauspielern. Auch das Spielteam ist israelisch-palästinensich gemischt. Die Frau des Plantagenbesiters wird von der Israelin Maria Zreik gespielt, Vater und Großvaters des kleinen Noor werden von <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Bakri" title="Mohamed Bakri">Mohamed Bakri</a></strong> und <strong>Adam Bakri</strong> gespielt, auch in Wirklichkeit Vater und Sohn, beide palästinensich-israelischer Herkunft.  Dazu spielt auch der Enkel noch mit: <strong>Saleh Bakri</strong>, eine wundervolle Rolle!</p>



<p>Eine kleine Szene in dem Film, etwa in der Mitte: Auf einer Treppe begegnen sich der palästinensische Plantagenbesitzer, nun Möbelpacker eines Gefangenenlagers und ein aus einem KZ entlassener Neusiedler. Sie begegnen sich und schauen sich an, sie halten inne, sie wissen nicht, sollen sie sich die Hände reichen? Sie erkennen sich im anderen wieder. Beide sind gebrochen. Eine furchtbare Tragik. Der ehemalige KZ-Häftling geht nach oben in seine neue Wohnung und der ehemalige Plantagenbesitzer, nun unter Bewachung von bewaffneten Soldaten, steht am unteren Rand der Treppe, fällt zu Boden&#8230;</p>



<p>Unbedingt empfehlenswert! Schon angelaufen!</p>
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		<title>Im Schatten des Orangenbaumes</title>
		<link>https://anjaroehl.de/im-schatten-des-orangenbaumes-und-andere-filme-zum-jahresanfang-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 15:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmrezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Berührender, ergreifender Film über die Tragik Palästinas in einer Familie über drei Generationen - lohnt sich sehr!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><a href="https://www.x-verleih.de/filme/im-schatten-des-orangenbaums/" title="Im Schatten des Orangenbaumes">Im Schatten des Orangenbaums</a></strong> macht den Versuch, die Geschichte Palästinas zu rekonstruieren. Dies gelingt ausgesprochen gut. Inspiriert von der Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt Regisseurin und Autorin <strong>Cherien Dabis</strong>, die selbst auch mitspielt, mitdem Film: <strong>IM SCHATTEN DES ORANGENBAUMS</strong> (OT: ALL THAT’S LEFT OF YOU), Januar 2025, ein berührendes Porträt über drei Generationen im Westjordanland von 1948 bis 2022, in dem persönliche Schicksale und die Geschichte eines Volkes untrennbar miteinander verbunden sind. Der Film wurde als jordanischer Beitrag für den OSCAR<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 2026 in der Kategorie „Bester internationaler Film“ ausgewählt. </p>



<p><strong>Inhalt: </strong></p>



<p>Einst hatte der Großvater als junger Mann von seinen Eltern und Großeltern eine Orangenplantage geerbt und bewirtschaftete sie als ein freier Plantagenbesitzer. Er lebte mit seiner Familie im Wohlstand und seit Urzeiten in Jaffa, in einem Haus mit vielen Zimmern, mit Kronleuchtern, Kultur und Geschmack. Seine Kinder rezitierten beim Abendbrot berühmte Dichterworte. Er war ein aufgeklärter säkulärer Humanist. Nach dem Abzug der Engländer und der Besetzung durch Israelische Soldaten, flieht seine Familie zu Verwandten und er kommt in ein Gefangenenlager. Das alte Leben ist für immer vorbei. Als er in einer Szene, wo er als Straßenarbeiter Steine schleppen muss, eine israelische Familie in ein leeres Haus einziehen sieht, begegnet ihm ein Mann, der auch aus einem Lager kommt, da bricht er zusammen. Selten ist es so vorsichtig und warmherzig gelungen, Geschichte am Beispiel einer Familie zu erklären. Sehr humanistisch, gleichzeitig sehr klar, geht unter die Haut, lässt einen tagelang weiter über die Tragik zwischen diesen beiden Ländern, Israel und Palästina, nachdenken. lohnt sich sehr!</p>
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		<title>Frauen-Kunst-Preis 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2025 09:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Lisa]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Frauen-Kunst-Preis 2025 geht an drei Künstlerinnen, die sich dem Thema FRIEDEN widmen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dies sind die Gewinnerinnen des „<strong><a href="https://kunsthauslisa.de/wp-admin/post.php?post=1388&amp;action=edit">Frauen Kunst Preis 2025</a></strong>“ im KUNSTHAUS LISA:</p>



<p><strong>Der erste Preis</strong> geht an <strong>Ute Bella Donna</strong> für Ihre <strong>Malerei auf Schirmen</strong> für den Frieden</p>



<p><strong>Der zweite Preis</strong> geht an <strong>Petra Webersik </strong>für Ihr Künstlerischen Exponate auf ungewöhnlichen Gegenständen zum Thema des Leids der Verschickungskinder</p>



<p><strong>Der dritte Preis</strong> geht an <strong>Christa Kreuzburg</strong> für Ihre Malerei auf einer überdimensionalen Friedensfahne</p>
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		<title>Weihnachtsbilder von Dagmar Schirdewahn im Kunsthaus Lisa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2025 09:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Lisa]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausstellung von Bildern von Dagmar Schirdewahn im Kunsthaus Lisa, pappelweg 22, 18337 Marlow/Neu Guthendorf]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu Weihnachten wurde im Kunsthaus Lisa die Ausstellung &#8222;Weihnachtsbilder&#8220; von Dagmar Schirdewahn eröffnet. Die Bilder sind farbenfroh und festlich. Die Vernissage wird mit Klängen von Glockenspiel, Handpan und Klangschalen begleitet. Dies lädt zum Lauschen und Betrachten ein. In dieser entspannten Atmosphäre können wir uns den Farben und Motiven hingeben und in die Fantasien der Bilder eintauchen und verweilen. (Die Ausstellung bleibt bis März 2026 zu sehen. Jeweils Sa/So, Öffnungszeiten bitte erfragen: 0176-24324947)</p>
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