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	Kommentare zu: Anja Röhl  &#8211;  Autorin	</title>
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	<description>Autorin</description>
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		<title>
		Von: Anja Röhl		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-23672</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anja Röhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 11:02:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22427&quot;&gt;renate lenz&lt;/a&gt;.

Das müsste man genauer untersuchen, ich glaube eher nicht, denn die C.D. war etwas Singuläres, allerdings aus demselben verbrecherischen Sumpf hervorgegangen, wo 5000 Menschen an einem Tag zu ermorden als Verdienst galt, 
Grüße, Anja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22427">renate lenz</a>.</p>
<p>Das müsste man genauer untersuchen, ich glaube eher nicht, denn die C.D. war etwas Singuläres, allerdings aus demselben verbrecherischen Sumpf hervorgegangen, wo 5000 Menschen an einem Tag zu ermorden als Verdienst galt,<br />
Grüße, Anja</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andrea Hübsch		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-23608</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea Hübsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 12:53:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo liebe Anja Röhl, 
kleine Info: 
Über diesen Link kann man leider keinen Kontakt mehr aufnehmen. Dazu kommt auf der Seite ein Hinweis.
https://www.verschickungsheime-spo.de/
Herzlichen Gruß
Andrea]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Anja Röhl,<br />
kleine Info:<br />
Über diesen Link kann man leider keinen Kontakt mehr aufnehmen. Dazu kommt auf der Seite ein Hinweis.<br />
<a href="https://www.verschickungsheime-spo.de/" rel="nofollow ugc">https://www.verschickungsheime-spo.de/</a><br />
Herzlichen Gruß<br />
Andrea</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maya		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22978</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maya]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 11:30:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22025&quot;&gt;Margit&lt;/a&gt;.

Hallo,
wie schlimm, was Sie in Waischenfeld erlebt haben! Ich komme selbst aus dem Ort und interessiere mich für das Geschehene, rundum war alles idyllisch, aber das Innen bekam man ja als Nachbarin nicht mit, nur den Bernhardiner, der auch mir Respekt einflösste.
Welches Personal war das zu der Zeit, sie schreiben auch was von Schwestern, aber kirchlich war es ja wohl nicht. 
Ganz liebe Grüße und bitte erzählen Sie weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22025">Margit</a>.</p>
<p>Hallo,<br />
wie schlimm, was Sie in Waischenfeld erlebt haben! Ich komme selbst aus dem Ort und interessiere mich für das Geschehene, rundum war alles idyllisch, aber das Innen bekam man ja als Nachbarin nicht mit, nur den Bernhardiner, der auch mir Respekt einflösste.<br />
Welches Personal war das zu der Zeit, sie schreiben auch was von Schwestern, aber kirchlich war es ja wohl nicht.<br />
Ganz liebe Grüße und bitte erzählen Sie weiter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Elke Hirthe		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elke Hirthe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 18:12:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aufgrund von Erzählungen wurde ich 1958 im Mai zur Erholung nach Norderney geschickt, ich war vier Jahre und kann mich an die Zugfahrt und den Namen des Heimes nicht erinnern. Es wurde ein Stoffbeutel zum Muscheln sammeln erwünscht, den mir meine Mutter nähte, den ich heute noch habe auch einen fünf einhalb Zentimeter großen Rettungsring mit Schwarzweißfoto darinnen, der als Souvenir für die Eltern gekauft wurde. An Aktivitäten kann ich mich auch nicht erinnern, aber, daß es zum Frühstück eine Scheibe Brot gab, auf einer Hälfte nur dünn Butter, auf der anderen dunkles Pflaumenmus, das ich heute noch gerne mag. Als ich Geburtstag hatte, bekam ich von meinen Eltern ein Päckchen mit einer kleinen handgroßen Puppenkarre in weiß und hellblau mit einem Püppchen und einen Fliegenpilz mit Konfekt, andere Kinder nahmen mir die Sachen weg und ich weinte, das weiß ich noch, bekam die Sachen aber wieder. Ohne Eltern hatte ich schreckliches Heimweh und habe im Bett eingenässt, als Stuhl dazu kam, stand ich vorm Bett und die Erzieherin Tante Heidi schimpfte mich aus und sagte, &quot; ich hole Tante Glocke&quot; dann kam die Heimleiterin. Mir wurde gesagt, wenn das noch mal passiert, kommst du ins Kämmerchen, wo der Hansi jetzt ist, da wurde mir in einer kleinen offenen Tür, wahrscheinlich am Tag drauf, ein kleiner Junge gezeigt. Es gab natürlich kein Telefon. Die ganz schlimmen Dinge, die andere erlebten, blieben erspart, aber ich möchte nie wieder nach Norderney reisen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund von Erzählungen wurde ich 1958 im Mai zur Erholung nach Norderney geschickt, ich war vier Jahre und kann mich an die Zugfahrt und den Namen des Heimes nicht erinnern. Es wurde ein Stoffbeutel zum Muscheln sammeln erwünscht, den mir meine Mutter nähte, den ich heute noch habe auch einen fünf einhalb Zentimeter großen Rettungsring mit Schwarzweißfoto darinnen, der als Souvenir für die Eltern gekauft wurde. An Aktivitäten kann ich mich auch nicht erinnern, aber, daß es zum Frühstück eine Scheibe Brot gab, auf einer Hälfte nur dünn Butter, auf der anderen dunkles Pflaumenmus, das ich heute noch gerne mag. Als ich Geburtstag hatte, bekam ich von meinen Eltern ein Päckchen mit einer kleinen handgroßen Puppenkarre in weiß und hellblau mit einem Püppchen und einen Fliegenpilz mit Konfekt, andere Kinder nahmen mir die Sachen weg und ich weinte, das weiß ich noch, bekam die Sachen aber wieder. Ohne Eltern hatte ich schreckliches Heimweh und habe im Bett eingenässt, als Stuhl dazu kam, stand ich vorm Bett und die Erzieherin Tante Heidi schimpfte mich aus und sagte, &#8220; ich hole Tante Glocke&#8220; dann kam die Heimleiterin. Mir wurde gesagt, wenn das noch mal passiert, kommst du ins Kämmerchen, wo der Hansi jetzt ist, da wurde mir in einer kleinen offenen Tür, wahrscheinlich am Tag drauf, ein kleiner Junge gezeigt. Es gab natürlich kein Telefon. Die ganz schlimmen Dinge, die andere erlebten, blieben erspart, aber ich möchte nie wieder nach Norderney reisen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Iris Amel		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22623</link>

		<dc:creator><![CDATA[Iris Amel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 19:47:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Frau Röhl,
auch ich bin ein Verschickungskind. Ich wurde 1965 im Alter von 5 Jahren, wegen einer Sprachauffälligkeit/Stottern, auf Empfehlung des Arztes (hat mir meine Mutter berichtet), zur „Kur“ verschickt.
Viele Begebenheiten habe ich, so vermute ich, verdrängt.
In welchem Heim ich untergebracht war, weiß ich nicht. (habe damals in Alsdorf/Aachen gewohnt.
Ich kann mich aber sehr gut daran erinnern dass ich gezwungen wurde zu essen. Es gab eine Situation wo mir das Essen in den Mund gesteckt wurde und ich sofort alles über den Tisch, vor den Kindern, erbrochen habe. Daraufhin wurde ich vom Stuhl gerissen und verhauen.
Weitere „Strafen“ waren „in der Ecke stehen,“ Toilettengangverbot, (was zur Folge hatte, dass ich dort angefangen habe, einzunässen.
(Folge war meine Wäsche selber waschen, das Bett abziehen.
(ans Bett festgebunden)
Bei einem Ausflug ins Schwimmbad war ich als Nichtschwimmerin in einem tiefen Becken… sollte mich am Rand festhalten. Mir ist dann versehentlich ein Kind auf den Kopf gesprungen und hat mich mitgerissen. Ich kann mich daran erinnern dass ich ertrunken bin. Ich bin am Beckenrand wieder aufgewacht, als mehrere Erwachsene um mich herum gestanden haben.
Insgesamt war es dort der reinste Horror. 
Ich bin nervös und verängstigt zurück gekommen. Meine Mutter musste mir versprechen mich nie wieder wegzuschicken. Noch heute habe ich mit diversen Ängsten zu kämpfen…. Trotz jahrelanger Therapie.
Leider sind meine Eltern früh verstorben, sodass ich sie dazu nicht mehr befragen kann.
Ich bedanke mich für Ihr Engagement.

Herzliche Grüße 
Iris Amel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Röhl,<br />
auch ich bin ein Verschickungskind. Ich wurde 1965 im Alter von 5 Jahren, wegen einer Sprachauffälligkeit/Stottern, auf Empfehlung des Arztes (hat mir meine Mutter berichtet), zur „Kur“ verschickt.<br />
Viele Begebenheiten habe ich, so vermute ich, verdrängt.<br />
In welchem Heim ich untergebracht war, weiß ich nicht. (habe damals in Alsdorf/Aachen gewohnt.<br />
Ich kann mich aber sehr gut daran erinnern dass ich gezwungen wurde zu essen. Es gab eine Situation wo mir das Essen in den Mund gesteckt wurde und ich sofort alles über den Tisch, vor den Kindern, erbrochen habe. Daraufhin wurde ich vom Stuhl gerissen und verhauen.<br />
Weitere „Strafen“ waren „in der Ecke stehen,“ Toilettengangverbot, (was zur Folge hatte, dass ich dort angefangen habe, einzunässen.<br />
(Folge war meine Wäsche selber waschen, das Bett abziehen.<br />
(ans Bett festgebunden)<br />
Bei einem Ausflug ins Schwimmbad war ich als Nichtschwimmerin in einem tiefen Becken… sollte mich am Rand festhalten. Mir ist dann versehentlich ein Kind auf den Kopf gesprungen und hat mich mitgerissen. Ich kann mich daran erinnern dass ich ertrunken bin. Ich bin am Beckenrand wieder aufgewacht, als mehrere Erwachsene um mich herum gestanden haben.<br />
Insgesamt war es dort der reinste Horror.<br />
Ich bin nervös und verängstigt zurück gekommen. Meine Mutter musste mir versprechen mich nie wieder wegzuschicken. Noch heute habe ich mit diversen Ängsten zu kämpfen…. Trotz jahrelanger Therapie.<br />
Leider sind meine Eltern früh verstorben, sodass ich sie dazu nicht mehr befragen kann.<br />
Ich bedanke mich für Ihr Engagement.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Iris Amel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: I.Gagel		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22556</link>

		<dc:creator><![CDATA[I.Gagel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 20:23:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Anja,
es fällt mir nicht leicht hier überhaupt einen Kommentar zu verfassen.
Ich habe gestern im WDR einen Kommentar von Ihnen gesehen und ich muss sagen,es hat einiges wieder in mir wachgerufen,was ich glaubte begraben zu haben...
Ich habe vier Kinder in die Welt gesetzt und alle mussten meine Gestörtheit ertragen.Ich lebe heute mit dem Resultat.---Ebenso meine Kinder...
Wir waren die Versuchsobjekte unserer Generation-leider muss man feststellen,dass auch die heutigen Generationen nur Versuchsobjekte sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anja,<br />
es fällt mir nicht leicht hier überhaupt einen Kommentar zu verfassen.<br />
Ich habe gestern im WDR einen Kommentar von Ihnen gesehen und ich muss sagen,es hat einiges wieder in mir wachgerufen,was ich glaubte begraben zu haben&#8230;<br />
Ich habe vier Kinder in die Welt gesetzt und alle mussten meine Gestörtheit ertragen.Ich lebe heute mit dem Resultat.&#8212;Ebenso meine Kinder&#8230;<br />
Wir waren die Versuchsobjekte unserer Generation-leider muss man feststellen,dass auch die heutigen Generationen nur Versuchsobjekte sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: renate lenz		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22427</link>

		<dc:creator><![CDATA[renate lenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 20:38:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4283#comment-22427</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-14732&quot;&gt;Anja Röhl&lt;/a&gt;.

liebe anja, gibt es beziehungen zwischen der Colonia Dignidad in Chile, die den Diktator PINOCHET unterstützt haben und den Verschickungsheimen? Es gibt viele Ähnlichkeiten. Ich habe lange mit den Chile Nachrichten , später Lateinamerika Nachrichten, gearbeitet. Die Colonia Dignidad, ein von Deutschen aus Siegburg unterstütztes Folterzentrum, hat ähnlich &quot;gearbeitet&quot; wie die Verschickungsheime und später Pinochets Folter für seine Gefangenen durchgeführt. 
Renate Lenz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-14732">Anja Röhl</a>.</p>
<p>liebe anja, gibt es beziehungen zwischen der Colonia Dignidad in Chile, die den Diktator PINOCHET unterstützt haben und den Verschickungsheimen? Es gibt viele Ähnlichkeiten. Ich habe lange mit den Chile Nachrichten , später Lateinamerika Nachrichten, gearbeitet. Die Colonia Dignidad, ein von Deutschen aus Siegburg unterstütztes Folterzentrum, hat ähnlich &#8222;gearbeitet&#8220; wie die Verschickungsheime und später Pinochets Folter für seine Gefangenen durchgeführt.<br />
Renate Lenz</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maren		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22313</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maren]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 21:40:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-15047&quot;&gt;Astrid&lt;/a&gt;.

Liebe Astrid, ich war auch in Bad Oeynhausen. Habe leider nicht mehr viel Erinnerung. Muss aber ungefähr zur gleichen Zeit gewesen sein. Bin Bj 1966.
Weißt du noch wie das Heim hieß? 
Ich suche Fotos um meinen Erinnerungen auf die Sprünge zu helfen. 
Danke und LG
Maren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-15047">Astrid</a>.</p>
<p>Liebe Astrid, ich war auch in Bad Oeynhausen. Habe leider nicht mehr viel Erinnerung. Muss aber ungefähr zur gleichen Zeit gewesen sein. Bin Bj 1966.<br />
Weißt du noch wie das Heim hieß?<br />
Ich suche Fotos um meinen Erinnerungen auf die Sprünge zu helfen.<br />
Danke und LG<br />
Maren</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Werner Glasmacher		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22277</link>

		<dc:creator><![CDATA[Werner Glasmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 17:27:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4283#comment-22277</guid>

					<description><![CDATA[Hallo,
ich war Verschickungskind 1956 nach Glücksburg und 1961 nach Bad Reichenhall.
Ich habe vieles vergessen oder besser verdrängt.
Da ich gesundheitlich angeschlagen bin interessiert mich ganz besonders die Frage, wurde uns in 1961 in der Asthma Kinderheilstätte Kurfürstenstr.26 Medikamente verabreicht - eine Erlaubnis meiner Eltern hierzu gab es nicht.
Der mir vorliegende ärztliche Abschlussbericht vom Chefarzt Dr.Braun beinhaltet nichts hierzu.
Dies interessiert mich besonders da ich kurz nach der &quot;Erholung&quot; an Gelbsucht erkrankte, die Leberwerte sind bis heute bis zu 20 mal so hoch wie normal.
Ich hatte bereits in den 90er Jahren mehrere Professoren aufgesucht, alle standen vor einem Rätsel.
Da ich mich seit einiger Zeit mit den Verschickungen beschäftige kam nun die Überlegung ob dies von Medikamenten in der Kur stammt.
Gibt es hierzu Erkenntnisse?
Vielen Dank
Werner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich war Verschickungskind 1956 nach Glücksburg und 1961 nach Bad Reichenhall.<br />
Ich habe vieles vergessen oder besser verdrängt.<br />
Da ich gesundheitlich angeschlagen bin interessiert mich ganz besonders die Frage, wurde uns in 1961 in der Asthma Kinderheilstätte Kurfürstenstr.26 Medikamente verabreicht &#8211; eine Erlaubnis meiner Eltern hierzu gab es nicht.<br />
Der mir vorliegende ärztliche Abschlussbericht vom Chefarzt Dr.Braun beinhaltet nichts hierzu.<br />
Dies interessiert mich besonders da ich kurz nach der &#8222;Erholung&#8220; an Gelbsucht erkrankte, die Leberwerte sind bis heute bis zu 20 mal so hoch wie normal.<br />
Ich hatte bereits in den 90er Jahren mehrere Professoren aufgesucht, alle standen vor einem Rätsel.<br />
Da ich mich seit einiger Zeit mit den Verschickungen beschäftige kam nun die Überlegung ob dies von Medikamenten in der Kur stammt.<br />
Gibt es hierzu Erkenntnisse?<br />
Vielen Dank<br />
Werner</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Margit		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/journalistische-aktivitaten-meist-feuilleton/#comment-22025</link>

		<dc:creator><![CDATA[Margit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 22:16:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?page_id=4283#comment-22025</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin Jahrgang 1955 und war zweimal im Kinderheim der AOK in Waischenfeld, Fränkische Schweiz. Noch heute kommen mir die Tränen.
Als Kind ekelte ich mich, Kakao zu trinken, sobald eine Haut darauf war. Kakao war in Waischenfeld in großen Metallbehältern und mit einer Schöpfkelle bekam man den Kakao in den Becher. In meinem Becher befand sich ein großer Klumpen Haut und ich übergab mich. Ich mußte das Erbrochene aufessen.
Schlafsaal: Ein riesiger Saal voller Betten. Eine Tante/Schwester saß in einer verglasten höhergelegten &quot;Kabine&quot; (so meine Erinnerung) und überwachte uns. Während des Mittagsschlafs war es verboten, aufzustehen. Auch zur Toilette durfte man nicht gehen. Man durfte sich auch nicht bewegen. Man mußte bewegungslos im Bett liegen. Tat man dies nicht, schoß die &quot;Tante&quot; aus der Kabine und man wurde verdroschen.
Da man nicht aufstehen durfte um zur Toilette zu gehen, nässte ich als kleines Kind in meiner Verzweiflung das Bett ein. Ich bildete mir als kleines Kind ein, wenn ich mich auf die Stelle lege, kann ich mit meiner Körperwärme während der Zeit des Mittagsschlafs die nasse Stelle trocknen. Ich hatte große Angst, dass ich dies nicht kann. Es funktionierte natürlich nicht und so wurde von der Tante dann das eingenässte Betttuch triumphierend vorgezeigt.
Ich kann mich an schwere Prügel und Hiebe erinnern, Ohrfeigen waren das harmloseste, man versuchte, sich &quot;unsichtbar&quot; zu machen, nur nicht auffallen.
Bei meinem zweiten Aufenthalt im AOK-Heim war ich in der Schule und ich konnte schon etwas schreiben.
So schrieb ich meinen Eltern, dass ich es im Heim nicht schön finde und dass ich heimwill.
Die Post wurde kontrolliert.
Ich wurde in das Zimmer der Kontrolleurin gebracht.
Die Kontrolleurin sagte mir, was für ein böses und schlimmes Kind ich doch sei, dass ich meinen Eltern mit meiner Postkarte dann so große Sorgen machen würde.
Ich wußte, dass meine Eltern große Sorgen hatten (Hausbau) und ich wollte ihnen natürlich keine Sorgen machen.
Die Karte wurde zerrissen.
Ich dachte über &quot;Fortlaufen&quot; nach, aber das ging nicht, im Heim gab es einen riesigen Bernhardiner, vor dem wir große Angst hatten.
Meinen Eltern konnte ich erst Jahrzehnte!!!! später und nur in Andeutungen davon erzählen. 
Auch jetzt steckte noch die tiefe Angst in mir - und vor allem, ich wollte meine alten Eltern nun wirklich nicht mehr schockieren - denn das wäre das letzte gewesen, was sie mir antun wollten.
Vor 2-3 Jahre war ich auf der Suche in Waischenfeld nach dem Kinderheim. Es hat inzwischen eine andere Nutzung.
Auf der Suche nach dem Heim befragte ich einen Mann, wo das ehemalige Kinderheim wohl sein könnte; ich wußte, wie es aussieht und dass hoch über der Ortschaft Waischenfeld ist.
Der Mann kam selbst nicht aus Waischenfeld, fragte mich aber direkt, ob ich auf der Suche nach einer Kinderheim&quot;Vergangenheit&quot; bin. Als ich das bejahte, sagte er mir, das kann er gut verstehen, ihm geht es ebenso. Er war in einem anderen Kinderheim und kann sich ebenso wie ich nicht von dieser schlimmen Vergangenheit befreien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Jahrgang 1955 und war zweimal im Kinderheim der AOK in Waischenfeld, Fränkische Schweiz. Noch heute kommen mir die Tränen.<br />
Als Kind ekelte ich mich, Kakao zu trinken, sobald eine Haut darauf war. Kakao war in Waischenfeld in großen Metallbehältern und mit einer Schöpfkelle bekam man den Kakao in den Becher. In meinem Becher befand sich ein großer Klumpen Haut und ich übergab mich. Ich mußte das Erbrochene aufessen.<br />
Schlafsaal: Ein riesiger Saal voller Betten. Eine Tante/Schwester saß in einer verglasten höhergelegten &#8222;Kabine&#8220; (so meine Erinnerung) und überwachte uns. Während des Mittagsschlafs war es verboten, aufzustehen. Auch zur Toilette durfte man nicht gehen. Man durfte sich auch nicht bewegen. Man mußte bewegungslos im Bett liegen. Tat man dies nicht, schoß die &#8222;Tante&#8220; aus der Kabine und man wurde verdroschen.<br />
Da man nicht aufstehen durfte um zur Toilette zu gehen, nässte ich als kleines Kind in meiner Verzweiflung das Bett ein. Ich bildete mir als kleines Kind ein, wenn ich mich auf die Stelle lege, kann ich mit meiner Körperwärme während der Zeit des Mittagsschlafs die nasse Stelle trocknen. Ich hatte große Angst, dass ich dies nicht kann. Es funktionierte natürlich nicht und so wurde von der Tante dann das eingenässte Betttuch triumphierend vorgezeigt.<br />
Ich kann mich an schwere Prügel und Hiebe erinnern, Ohrfeigen waren das harmloseste, man versuchte, sich &#8222;unsichtbar&#8220; zu machen, nur nicht auffallen.<br />
Bei meinem zweiten Aufenthalt im AOK-Heim war ich in der Schule und ich konnte schon etwas schreiben.<br />
So schrieb ich meinen Eltern, dass ich es im Heim nicht schön finde und dass ich heimwill.<br />
Die Post wurde kontrolliert.<br />
Ich wurde in das Zimmer der Kontrolleurin gebracht.<br />
Die Kontrolleurin sagte mir, was für ein böses und schlimmes Kind ich doch sei, dass ich meinen Eltern mit meiner Postkarte dann so große Sorgen machen würde.<br />
Ich wußte, dass meine Eltern große Sorgen hatten (Hausbau) und ich wollte ihnen natürlich keine Sorgen machen.<br />
Die Karte wurde zerrissen.<br />
Ich dachte über &#8222;Fortlaufen&#8220; nach, aber das ging nicht, im Heim gab es einen riesigen Bernhardiner, vor dem wir große Angst hatten.<br />
Meinen Eltern konnte ich erst Jahrzehnte!!!! später und nur in Andeutungen davon erzählen.<br />
Auch jetzt steckte noch die tiefe Angst in mir &#8211; und vor allem, ich wollte meine alten Eltern nun wirklich nicht mehr schockieren &#8211; denn das wäre das letzte gewesen, was sie mir antun wollten.<br />
Vor 2-3 Jahre war ich auf der Suche in Waischenfeld nach dem Kinderheim. Es hat inzwischen eine andere Nutzung.<br />
Auf der Suche nach dem Heim befragte ich einen Mann, wo das ehemalige Kinderheim wohl sein könnte; ich wußte, wie es aussieht und dass hoch über der Ortschaft Waischenfeld ist.<br />
Der Mann kam selbst nicht aus Waischenfeld, fragte mich aber direkt, ob ich auf der Suche nach einer Kinderheim&#8220;Vergangenheit&#8220; bin. Als ich das bejahte, sagte er mir, das kann er gut verstehen, ihm geht es ebenso. Er war in einem anderen Kinderheim und kann sich ebenso wie ich nicht von dieser schlimmen Vergangenheit befreien.</p>
]]></content:encoded>
		
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