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	Kommentare zu: Hände hoch   &#8211;  Und dann bin ich verloren!	</title>
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		<title>
		Von: Brigitte Fühner		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13455</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Fühner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2019 13:16:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo zusammen,
ich bin durch den heutigen Zeitungsartikel &quot;Zur Erholung in die Hölle&quot; auf dieses Thema aufmerksam geworden.

Alle hier erzählten Erinnerungen sind einfach nur furchtbar und traumatisierend für die oft sogar sehr kleinen Kinder gewesen. Das hat mich sehr betroffen gemacht.
Denn auch ich, heute 70 Jahre alt, bin als Kind auch für 6 Wochen zur Erholung verschickt worden. Aber anscheinend bin ich da von einem schlimmen Schicksal verschont geblieben. 

 
Deshalb möchte ich hier eine Lanze brechen für die Kinderverschickung in den 60ger Jahren. Anscheinend waren nämlich nicht alle Kindererholungsheime in der Zeit die Hölle auf Erden.
Ich war mit 10 Jahren im Frühjahr 1960 im Kindererholungsheim in Bad Dürrheim im Schwarzwald. Das Heim hatte ein Haupthaus, wo sich auch der Speisesaal befand, und ein separates kleineres Gebäude, welches sich &quot;Waldhaus&quot; nannte. Dort war ich mit ca. 10 - 15 Kindern untergebracht. Ich kam aus einem sehr liebevollen Zuhause und hatte zwei ältere Geschwister. Es wäre mir mit Sicherheit in Erinnerung geblieben, wenn ich dort gequält oder gar geschlagen worden wäre. 
Sicher hatte ich auch Heimweh und sehnte mich nach Zuhause. Aber dennoch habe ich gute Erinnerungen an diese Zeit. Es war Winter und ich kann mich gut an viele Spaziergänge und Aufenthalte in der frischen Luft erinnern. Die Waldhaus&quot;Tanten&quot; waren freundlich zu uns und haben keinen unangemessenen Druck auf uns ausgeübt.
In Erinnerung habe ich nur, dass die Päckchen von zu Hause auch geöffnet wurden und die mitgeschickten Süßigkeiten eingesammelt wurden. Die wurden allerdings nicht weg geworfen sondern gesammelt und als Süßigkeitengabe an alle Kinder verteilt. Ich fand das zwar doof aber letztendlich gerecht. Denn nicht alle Kinder erhielten Päckchen von Zuhause.
Alles in allem habe ich deshalb eine gute Erinnerung an diese Zeit und ich kam auch erholt und kräftiger nach Hause als ich hin gefahren bin. Auch mein Klassenziel in der Schule habe ich lt. Zeugnis ziemlich halten können.

Deshalb meine Bitte hier an dieser Stelle, nicht alle Kindererholungsheime aus der Zeit über einen Kamm scheren. Das wäre den guten Heimen gegenüber nicht gerecht.

Vielen Dank und mein aufrichtiges Mitgefühl an alle, die es nicht so gut getroffen hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
ich bin durch den heutigen Zeitungsartikel &#8222;Zur Erholung in die Hölle&#8220; auf dieses Thema aufmerksam geworden.</p>
<p>Alle hier erzählten Erinnerungen sind einfach nur furchtbar und traumatisierend für die oft sogar sehr kleinen Kinder gewesen. Das hat mich sehr betroffen gemacht.<br />
Denn auch ich, heute 70 Jahre alt, bin als Kind auch für 6 Wochen zur Erholung verschickt worden. Aber anscheinend bin ich da von einem schlimmen Schicksal verschont geblieben. </p>
<p>Deshalb möchte ich hier eine Lanze brechen für die Kinderverschickung in den 60ger Jahren. Anscheinend waren nämlich nicht alle Kindererholungsheime in der Zeit die Hölle auf Erden.<br />
Ich war mit 10 Jahren im Frühjahr 1960 im Kindererholungsheim in Bad Dürrheim im Schwarzwald. Das Heim hatte ein Haupthaus, wo sich auch der Speisesaal befand, und ein separates kleineres Gebäude, welches sich &#8222;Waldhaus&#8220; nannte. Dort war ich mit ca. 10 &#8211; 15 Kindern untergebracht. Ich kam aus einem sehr liebevollen Zuhause und hatte zwei ältere Geschwister. Es wäre mir mit Sicherheit in Erinnerung geblieben, wenn ich dort gequält oder gar geschlagen worden wäre.<br />
Sicher hatte ich auch Heimweh und sehnte mich nach Zuhause. Aber dennoch habe ich gute Erinnerungen an diese Zeit. Es war Winter und ich kann mich gut an viele Spaziergänge und Aufenthalte in der frischen Luft erinnern. Die Waldhaus&#8220;Tanten&#8220; waren freundlich zu uns und haben keinen unangemessenen Druck auf uns ausgeübt.<br />
In Erinnerung habe ich nur, dass die Päckchen von zu Hause auch geöffnet wurden und die mitgeschickten Süßigkeiten eingesammelt wurden. Die wurden allerdings nicht weg geworfen sondern gesammelt und als Süßigkeitengabe an alle Kinder verteilt. Ich fand das zwar doof aber letztendlich gerecht. Denn nicht alle Kinder erhielten Päckchen von Zuhause.<br />
Alles in allem habe ich deshalb eine gute Erinnerung an diese Zeit und ich kam auch erholt und kräftiger nach Hause als ich hin gefahren bin. Auch mein Klassenziel in der Schule habe ich lt. Zeugnis ziemlich halten können.</p>
<p>Deshalb meine Bitte hier an dieser Stelle, nicht alle Kindererholungsheime aus der Zeit über einen Kamm scheren. Das wäre den guten Heimen gegenüber nicht gerecht.</p>
<p>Vielen Dank und mein aufrichtiges Mitgefühl an alle, die es nicht so gut getroffen hatten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sabine Gajski		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13440</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine Gajski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 18:00:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo zusammen, 
Ich bin so froh endlich diese Seite gefunden zu haben.Alles durchlesen kann ich nicht da auf 
Einmal die Bilder wieder da sind’! Das erleben auf den Bahnsteig zu stehen die Karte um den Hals ,in den Zug steigen und für 6Wochen von zu Hause weg . Ohne ein Besuch das war verboten kein Telefonat nur über Briefe und Karten mit zuhause verbunden.Das schlimme daran war ich konnte nicht mal lesen und schreiben ,wie soll ich dann einen Brief schreiben ... Ich musste immer zur Kur wenn es Daheim wieder zu streßig wurde Vater Gewalttätig und Alkoholiger  und Mutter mit 4 Kindern überfordert gewesen. Meine Aufgabe war es in der Kur zunehmen egal wie es musste in den Körper was nicht einfach war ,ich Spucke regelmäßig alles wieder aus .Somit blieb der Kurerfolg aus .Das hieß nochmal weg 6Wochen von zuhause .Das ging bis 1982 so ,mit 15 war meine letzte Kur .Da hatte ich schon einen Trick raus „Finger in den Hals „um ja nicht zu nehmen das war mein Kleiner Proteste.Vieleicht kennt  jemand die Kurklinik „Kinderkurheim „Am Meer in Cuxhaven-Duhnen Zeitraum ca.1974-1982;Vielen Dank schonmal im Voraus Danke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
Ich bin so froh endlich diese Seite gefunden zu haben.Alles durchlesen kann ich nicht da auf<br />
Einmal die Bilder wieder da sind’! Das erleben auf den Bahnsteig zu stehen die Karte um den Hals ,in den Zug steigen und für 6Wochen von zu Hause weg . Ohne ein Besuch das war verboten kein Telefonat nur über Briefe und Karten mit zuhause verbunden.Das schlimme daran war ich konnte nicht mal lesen und schreiben ,wie soll ich dann einen Brief schreiben &#8230; Ich musste immer zur Kur wenn es Daheim wieder zu streßig wurde Vater Gewalttätig und Alkoholiger  und Mutter mit 4 Kindern überfordert gewesen. Meine Aufgabe war es in der Kur zunehmen egal wie es musste in den Körper was nicht einfach war ,ich Spucke regelmäßig alles wieder aus .Somit blieb der Kurerfolg aus .Das hieß nochmal weg 6Wochen von zuhause .Das ging bis 1982 so ,mit 15 war meine letzte Kur .Da hatte ich schon einen Trick raus „Finger in den Hals „um ja nicht zu nehmen das war mein Kleiner Proteste.Vieleicht kennt  jemand die Kurklinik „Kinderkurheim „Am Meer in Cuxhaven-Duhnen Zeitraum ca.1974-1982;Vielen Dank schonmal im Voraus Danke</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Detlev Oetjen		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13390</link>

		<dc:creator><![CDATA[Detlev Oetjen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 18:02:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?p=217#comment-13390</guid>

					<description><![CDATA[Hallo und guten Abend,
habe einige Postkarten vom DRK Kinderheim in Nieblum/Föhr gesucht und gefunden.
Dort war ich - als ich 10 Jahre alt war - im Jahre 1963 für 3 Wochen zur
Erholung. Ich war untergewichtig - und ich sollte dort - an der frischen Luft
Hunger bekommen - und einige Kilogramm zunehmen. Ich meine es ist
um die Zeit - April/Mai gewesen als ich dort im Heim war. Ich habe - wenn ich mich recht erinnere - 2 Kilogramm zugenommen. Die Seeluft hat mich echt hungrig gemacht.
Das waren schöne 3 Wochen, die viel zu schnell vergangen sind. Es waren
sehr freundliche &quot;Tanten&quot; - wir haben viel gespielt, sind gewandert, und
gern erinnere ich mich an die Zeit.
Es waren Jungs und Mädchen im dem Heim - ich war 10 Jahre alt - und die
älteren Kinder waren wohl bis 14 Jahre alt.......die jüngsten denke ich - waren
so um die 6 - 7 Jahre alt. Es wurden Freundschaften geschlossen und es war 
eine ganz tolle Gemeinschaft. Heimatmuseum wurde besucht, Sonntags ging
es in die Kirche - es waren unbeschwerte - schöne Zeiten. 
Mittags - nach dem Essen - wurde die Post verteilt, alle warteten gespannt auf
Postkarten oder Briefe von zuhause.......
Weder das Essen noch die Wohn- Schlafmöglichkeit gab Anlaß zu Kritik.
Abends wurden vor dem Schlafen gehen - spannende Geschichten vorgelesen.
Jedenfalls beruhigt es mich sehr, das meine Erinnerungen mir Recht geben, denn
ich habe nicht einen kritischen Bericht über dieses vom DRK - Deutschen Roten 
Kreuz geführtem Heim gefunden habe.
Vielleicht gibt es jemanden, der auch schöne Erinnerungen an die Zeit dort hatte ?
Ich würde mich freuen.
Morgen fahre ich mit einer Reisegruppe des DRK nach Föhr - ich bin gespannt ob es
dort eventuell jemanden gibt, der das Heim kennt und eventuell auch dort zur Erholung gewesen ist.

Detlev Oetjen

Es ist wirklich traurig zu lesen, wie viele Kinder in Erholungsheimen schlechte Erfahrungen gemacht haben.   Da ist es mir sehr, sehr viel besser ergangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und guten Abend,<br />
habe einige Postkarten vom DRK Kinderheim in Nieblum/Föhr gesucht und gefunden.<br />
Dort war ich &#8211; als ich 10 Jahre alt war &#8211; im Jahre 1963 für 3 Wochen zur<br />
Erholung. Ich war untergewichtig &#8211; und ich sollte dort &#8211; an der frischen Luft<br />
Hunger bekommen &#8211; und einige Kilogramm zunehmen. Ich meine es ist<br />
um die Zeit &#8211; April/Mai gewesen als ich dort im Heim war. Ich habe &#8211; wenn ich mich recht erinnere &#8211; 2 Kilogramm zugenommen. Die Seeluft hat mich echt hungrig gemacht.<br />
Das waren schöne 3 Wochen, die viel zu schnell vergangen sind. Es waren<br />
sehr freundliche &#8222;Tanten&#8220; &#8211; wir haben viel gespielt, sind gewandert, und<br />
gern erinnere ich mich an die Zeit.<br />
Es waren Jungs und Mädchen im dem Heim &#8211; ich war 10 Jahre alt &#8211; und die<br />
älteren Kinder waren wohl bis 14 Jahre alt&#8230;&#8230;.die jüngsten denke ich &#8211; waren<br />
so um die 6 &#8211; 7 Jahre alt. Es wurden Freundschaften geschlossen und es war<br />
eine ganz tolle Gemeinschaft. Heimatmuseum wurde besucht, Sonntags ging<br />
es in die Kirche &#8211; es waren unbeschwerte &#8211; schöne Zeiten.<br />
Mittags &#8211; nach dem Essen &#8211; wurde die Post verteilt, alle warteten gespannt auf<br />
Postkarten oder Briefe von zuhause&#8230;&#8230;.<br />
Weder das Essen noch die Wohn- Schlafmöglichkeit gab Anlaß zu Kritik.<br />
Abends wurden vor dem Schlafen gehen &#8211; spannende Geschichten vorgelesen.<br />
Jedenfalls beruhigt es mich sehr, das meine Erinnerungen mir Recht geben, denn<br />
ich habe nicht einen kritischen Bericht über dieses vom DRK &#8211; Deutschen Roten<br />
Kreuz geführtem Heim gefunden habe.<br />
Vielleicht gibt es jemanden, der auch schöne Erinnerungen an die Zeit dort hatte ?<br />
Ich würde mich freuen.<br />
Morgen fahre ich mit einer Reisegruppe des DRK nach Föhr &#8211; ich bin gespannt ob es<br />
dort eventuell jemanden gibt, der das Heim kennt und eventuell auch dort zur Erholung gewesen ist.</p>
<p>Detlev Oetjen</p>
<p>Es ist wirklich traurig zu lesen, wie viele Kinder in Erholungsheimen schlechte Erfahrungen gemacht haben.   Da ist es mir sehr, sehr viel besser ergangen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: veronika john-wickel		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13376</link>

		<dc:creator><![CDATA[veronika john-wickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2019 10:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,
Ich bin erst jetzt und eher zufällig hierauf aufmerksam geworden.
Lese mich durch die Kommentare und bin entsetzt von den bruchstückhaften Erinnerungen, die mir dabei hochkommen.
Ich war im Februar 1963 mit knapp 8 Jahren (geb. März 1955) im Schloß am Meer in Wyck auf Föhr.
Es war einer jeder Eiswinter und ich erinnere, dass der Termin verschoben werden musste und ich schließlich mit dem Eisbrecher auf die Insel kam. Das war aufregend und ich war voller Vorfreude.
Ich erinnere strenge Regeln und Drill. Ich war wegen einer schlechten Fußstellung dort und glaube mich auch an sehr schmerzhafte Physiotherapie-Übungen zu erinnern.
Mich plagte schreckliches Heimweh, die Atmosphäre war kalt, streng und lieblos.
Die ewig lange Mittagsruhe, eng an eng wie in einer Sardinenbüchse bewegungslos auf Matten in einer Art Turnhalle oder einer Art von Veranda war unerträglich. Die kleinste Bewegung wurde bestraft. Und bei der Beschreibung von den Rotlicht-Phasen, die die Zeit der nachts erlaubten Toilettengänge regelten, stellten sich mir auch die Nackenhaare hoch.
Bettnässen und dafür zur Strafe an den Pranger und bloß gestellt zu werden kommt mir auch sehr bekannt vor.
Hier sind die Fotos, die ich habe. Ich hab auch noch eine Postkarte aus der Zeit. Darin steht, dass Mechthild Geburtstag hatte und die Fräuleins alles für Fasching vorbereiten. 
https://up.picr.de/36167431hk.jpg
https://up.picr.de/36167433mw.jpg
https://up.picr.de/36167434xy.jpg
https://up.picr.de/36167435vf.jpg

Ich hoffe, der link funktioniert. Ansonsten schicke ich alles auch gern per mail.

Liebe Grüße
Veronika John-Wickel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
Ich bin erst jetzt und eher zufällig hierauf aufmerksam geworden.<br />
Lese mich durch die Kommentare und bin entsetzt von den bruchstückhaften Erinnerungen, die mir dabei hochkommen.<br />
Ich war im Februar 1963 mit knapp 8 Jahren (geb. März 1955) im Schloß am Meer in Wyck auf Föhr.<br />
Es war einer jeder Eiswinter und ich erinnere, dass der Termin verschoben werden musste und ich schließlich mit dem Eisbrecher auf die Insel kam. Das war aufregend und ich war voller Vorfreude.<br />
Ich erinnere strenge Regeln und Drill. Ich war wegen einer schlechten Fußstellung dort und glaube mich auch an sehr schmerzhafte Physiotherapie-Übungen zu erinnern.<br />
Mich plagte schreckliches Heimweh, die Atmosphäre war kalt, streng und lieblos.<br />
Die ewig lange Mittagsruhe, eng an eng wie in einer Sardinenbüchse bewegungslos auf Matten in einer Art Turnhalle oder einer Art von Veranda war unerträglich. Die kleinste Bewegung wurde bestraft. Und bei der Beschreibung von den Rotlicht-Phasen, die die Zeit der nachts erlaubten Toilettengänge regelten, stellten sich mir auch die Nackenhaare hoch.<br />
Bettnässen und dafür zur Strafe an den Pranger und bloß gestellt zu werden kommt mir auch sehr bekannt vor.<br />
Hier sind die Fotos, die ich habe. Ich hab auch noch eine Postkarte aus der Zeit. Darin steht, dass Mechthild Geburtstag hatte und die Fräuleins alles für Fasching vorbereiten.<br />
<a href="https://up.picr.de/36167431hk.jpg" rel="nofollow ugc">https://up.picr.de/36167431hk.jpg</a><br />
<a href="https://up.picr.de/36167433mw.jpg" rel="nofollow ugc">https://up.picr.de/36167433mw.jpg</a><br />
<a href="https://up.picr.de/36167434xy.jpg" rel="nofollow ugc">https://up.picr.de/36167434xy.jpg</a><br />
<a href="https://up.picr.de/36167435vf.jpg" rel="nofollow ugc">https://up.picr.de/36167435vf.jpg</a></p>
<p>Ich hoffe, der link funktioniert. Ansonsten schicke ich alles auch gern per mail.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Veronika John-Wickel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralf Schlüter		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralf Schlüter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2019 04:20:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?p=217#comment-13357</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Anja, auf der Suche nach dem DAK Heim (in Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz?), In dem ich die letzten zwei meiner insgesamt 4 Kuren verbracht habe, bin ich auf Deine Seite gekommen. Ich wäre sehr dankbar, im November 2019 an dem geplanten Treffen dabei sein zu können. Die ersten beiden Kuren waren in Wyk auf Föhr und im Harz und ich würde gerne meine Erinnerungen mit anderen teilen. Liebe Grüße Ralf Schlüter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anja, auf der Suche nach dem DAK Heim (in Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz?), In dem ich die letzten zwei meiner insgesamt 4 Kuren verbracht habe, bin ich auf Deine Seite gekommen. Ich wäre sehr dankbar, im November 2019 an dem geplanten Treffen dabei sein zu können. Die ersten beiden Kuren waren in Wyk auf Föhr und im Harz und ich würde gerne meine Erinnerungen mit anderen teilen. Liebe Grüße Ralf Schlüter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christiane Lieske		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13317</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christiane Lieske]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 14:25:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?p=217#comment-13317</guid>

					<description><![CDATA[Guten Tag zusammen,
Kann sich hier auch jemand erinnern, das er/sie in St. Peter-Ording bei den Nonnen war?

Ich glaube, ich war vier Jahre alt, als ich in die Kindererholung mußte. Ich habe ziemlich gruselige Erinnerungen an diese Zeit. Besonders die Haferschleimsuppe... ich sollte damals zunehmen,weil man der Meinung war, ich sei zu dünn! 

Ich mußte solange am Tisch sitzen bleiben, bis ich die diese für mich wohl eklige Suppe aus diesem noch ekligeren Plastikbecher getrunken habe. Und das mit wohl 4 Jahren.

Damals war ich wohl dort die kleinste und jüngste. Ich erinnere mich, das mir einige der älteren Kinder beigestanden haben, indem sie sich meine Suppe untereinander aufteilten! 


Dafür danke ich Euch Allen immer noch von ganzem tiefsten Herzen. Ich denke oft daran! 

Mittlerweile bin ich  59, seit frühester Jugend eßgestört und inzwischen aus diversen Gründen dauerhaft erwerbsgemindert berentet.

Es war wohl der Anfang einer Leidenszeit, die heute so langsam ihr Ende findet. Mir geht es mittlerweile ganz gut. Aber immer, wenn ich St. Peter- Ording höre, denke ich an euch. 

Aber die Zeit am Strand auf der Seebeücke und in dem Wald war schön! Ich weiß nicht, ob ich noch die Fotos behalten habe... aber ich hatte einen großkarierten Anorak und ich saß fürs Foto bei irgend einem größeren jungen auf dem Knie und grinse in die Linse. Ja, das ist mir in guter Erinnerung!

Also nochmals Ihr Jungs und Mädels, die mich so manchesmal vor dem Haferschleim gerettet habt, obwohl ihr ihn selbst nicht mochtet... ich hoffe es geht Euch gut... und seid gesegnet mit einer guten Zeit...Christianei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag zusammen,<br />
Kann sich hier auch jemand erinnern, das er/sie in St. Peter-Ording bei den Nonnen war?</p>
<p>Ich glaube, ich war vier Jahre alt, als ich in die Kindererholung mußte. Ich habe ziemlich gruselige Erinnerungen an diese Zeit. Besonders die Haferschleimsuppe&#8230; ich sollte damals zunehmen,weil man der Meinung war, ich sei zu dünn! </p>
<p>Ich mußte solange am Tisch sitzen bleiben, bis ich die diese für mich wohl eklige Suppe aus diesem noch ekligeren Plastikbecher getrunken habe. Und das mit wohl 4 Jahren.</p>
<p>Damals war ich wohl dort die kleinste und jüngste. Ich erinnere mich, das mir einige der älteren Kinder beigestanden haben, indem sie sich meine Suppe untereinander aufteilten! </p>
<p>Dafür danke ich Euch Allen immer noch von ganzem tiefsten Herzen. Ich denke oft daran! </p>
<p>Mittlerweile bin ich  59, seit frühester Jugend eßgestört und inzwischen aus diversen Gründen dauerhaft erwerbsgemindert berentet.</p>
<p>Es war wohl der Anfang einer Leidenszeit, die heute so langsam ihr Ende findet. Mir geht es mittlerweile ganz gut. Aber immer, wenn ich St. Peter- Ording höre, denke ich an euch. </p>
<p>Aber die Zeit am Strand auf der Seebeücke und in dem Wald war schön! Ich weiß nicht, ob ich noch die Fotos behalten habe&#8230; aber ich hatte einen großkarierten Anorak und ich saß fürs Foto bei irgend einem größeren jungen auf dem Knie und grinse in die Linse. Ja, das ist mir in guter Erinnerung!</p>
<p>Also nochmals Ihr Jungs und Mädels, die mich so manchesmal vor dem Haferschleim gerettet habt, obwohl ihr ihn selbst nicht mochtet&#8230; ich hoffe es geht Euch gut&#8230; und seid gesegnet mit einer guten Zeit&#8230;Christianei</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: anja		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13309</link>

		<dc:creator><![CDATA[anja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2019 22:30:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?p=217#comment-13309</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13267&quot;&gt;Klaus Martin&lt;/a&gt;.

Geplant ja, die ZEIT ist angefragt, SPIEGEL auch, im TAGESSPIEGEL ist eine Jounalistin selbst Betroffene, sie schreibt darüber, falls du da Kontakte hast, her damit! Alles ausschöpfen! Kontakt gern über mich
Anja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13267">Klaus Martin</a>.</p>
<p>Geplant ja, die ZEIT ist angefragt, SPIEGEL auch, im TAGESSPIEGEL ist eine Jounalistin selbst Betroffene, sie schreibt darüber, falls du da Kontakte hast, her damit! Alles ausschöpfen! Kontakt gern über mich<br />
Anja</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: anja		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13308</link>

		<dc:creator><![CDATA[anja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2019 22:15:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?p=217#comment-13308</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13262&quot;&gt;Sascha&lt;/a&gt;.

Die Kassen schalten bisher auf stur, zumindest die, die ich angerufen und aufmerksam gemacht habe, das wird sich noch ändern, wenn wir erstmal genügend Öffentlichkeit haben. Dazu soll es ein Buchprojekt, und dann den Kongress geben und dann gehen wir an die Nachfolgeheime ran, die heutigen Kinderkurkliniken. Die müssen sich ihrer Vergangenheit stellen! Und auch die Kassen, da gebe ich dir recht, müssen Erinnerungsarbeit leisten und Verantwortung übernehmen. Leider gibt es ja auch heute noch viel zuviel Pädagogik der Strafen, und das obwohl längst nachgewiesen ist, das Strafen und Zwang zum Lügen und zur Aggression führen. Ein Grund dafürsteht sicher, dass vormalige Pädagogik immer noch zuwenig aufgearbeitet wurde. Dazu liefern wir jetzt unseren bescheidenen Beitrag!
Grüße
Anja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13262">Sascha</a>.</p>
<p>Die Kassen schalten bisher auf stur, zumindest die, die ich angerufen und aufmerksam gemacht habe, das wird sich noch ändern, wenn wir erstmal genügend Öffentlichkeit haben. Dazu soll es ein Buchprojekt, und dann den Kongress geben und dann gehen wir an die Nachfolgeheime ran, die heutigen Kinderkurkliniken. Die müssen sich ihrer Vergangenheit stellen! Und auch die Kassen, da gebe ich dir recht, müssen Erinnerungsarbeit leisten und Verantwortung übernehmen. Leider gibt es ja auch heute noch viel zuviel Pädagogik der Strafen, und das obwohl längst nachgewiesen ist, das Strafen und Zwang zum Lügen und zur Aggression führen. Ein Grund dafürsteht sicher, dass vormalige Pädagogik immer noch zuwenig aufgearbeitet wurde. Dazu liefern wir jetzt unseren bescheidenen Beitrag!<br />
Grüße<br />
Anja</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: gregor		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13280</link>

		<dc:creator><![CDATA[gregor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 05:35:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.anjaroehl.de/?p=217#comment-13280</guid>

					<description><![CDATA[im Jahre 77 oder 78 wurde ich von der Barmer KK nach St.Peter Ording verschickt, mit einem Wort &#039;Horror&quot;......]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>im Jahre 77 oder 78 wurde ich von der Barmer KK nach St.Peter Ording verschickt, mit einem Wort &#8218;Horror&#8220;&#8230;&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Karl Götzinger		</title>
		<link>https://anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-verschickung-erinnerung-und-schmerz/#comment-13278</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Götzinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2019 23:52:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich war mit 8 oder 9 Jahren, 1957/1958, in Wyk auf Föhr zur Erholung in einem Kinderheim. Kann mich leider an vieles nicht mehr erinnern da ich diese nicht sehr schönen sechs Wochen total verdrängt habe. Der Kostenträger müsste die DAK gewesen sein. Ich kann mich an einen Bahnhof erinnern, Fahrkarte um den Hals und dass sie im Zug alle sehr nett waren. An das Heim habe ich nur zwei Erinnerungen, eine schlechte wegen dem Essen und die gute an einen Strandausflug mit professioneller Führung. Ich war damals das erste mal von meiner Familie getrennt und konnte das alles nicht verstehen. Ich kam als Hungerhaken auf die Insel und als Hungerhaken wieder zurück. Die süßen kalten Suppen sowie die ganze friesische Küche gingen nicht in mich hinein. Wenn ich mir jetzt das Gehirn zermartere was da damals passiert ist, finde ich vielleicht eine Erklärung dafür, dass ich nicht länger als drei/vier Tage von zuhause weg kann. Kann gut mit diesem einschneidenden Erlebnis auf Föhr zusammenhängen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mit 8 oder 9 Jahren, 1957/1958, in Wyk auf Föhr zur Erholung in einem Kinderheim. Kann mich leider an vieles nicht mehr erinnern da ich diese nicht sehr schönen sechs Wochen total verdrängt habe. Der Kostenträger müsste die DAK gewesen sein. Ich kann mich an einen Bahnhof erinnern, Fahrkarte um den Hals und dass sie im Zug alle sehr nett waren. An das Heim habe ich nur zwei Erinnerungen, eine schlechte wegen dem Essen und die gute an einen Strandausflug mit professioneller Führung. Ich war damals das erste mal von meiner Familie getrennt und konnte das alles nicht verstehen. Ich kam als Hungerhaken auf die Insel und als Hungerhaken wieder zurück. Die süßen kalten Suppen sowie die ganze friesische Küche gingen nicht in mich hinein. Wenn ich mir jetzt das Gehirn zermartere was da damals passiert ist, finde ich vielleicht eine Erklärung dafür, dass ich nicht länger als drei/vier Tage von zuhause weg kann. Kann gut mit diesem einschneidenden Erlebnis auf Föhr zusammenhängen.</p>
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