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NS-Zusammenhänge in der Kinderverschickung – per Zoom 28.1.25

Januar 28 @ 8:00 a.m. - 5:00 p.m.

Die Kinderverschickung in Kurorte der See-, Salz-, und Alpenregionen begann im 19. Jahrhundert als sozialmedizinische Maßnahme für arme Kinder in Großstädten, die oft unter TBC und Rachitis litten, boomte in den Endzwanziger Jahren und wurde nach 1945 erneut über 20 Jahre extensiv betrieben und noch weitere 20 Jahre bis heute medizinisch angeraten.  50 Jahre lang gab es ein „Schweigen“ der Kinder darüber, was sie in diesen Einrichtungen erlebt hatten, seit 2009 melden sich mehr und mehr Menschen, die an diese Fahrten traumatische Erinnerungen haben. Ich spreche über die Bedeutung des NS-Nachhalls in diesen Einrichtungen, über die NS-Unwerte, die in NS-Erziehung und NS-Berufstätigkeit, die in den 60-er Jahren, der Hauptzeit der Verschickungen, noch durchzuwirken schienen. Insbesondere die „Handschrift der Grausamkeiten“ scheint mir ein Hinweis darauf zu sein, dass hier, noch 15 Jahre nach Ende des Faschismus, die Vorstellungen vom unwerten Leben u.a. in den Köpfen des Personals und der Behörden stark evident waren. Ich referiere per Zoom über die NS-Zusammenhänge in der Kinderverschickung.

Details

  • Datum: Januar 28
  • Zeit:
    8:00 a.m. - 5:00 p.m.

Veranstaltungsort

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