Der Perlmuttknopf – Filmrezension
2015 bei der Berlinale erhielt der Film: „Der Perlmuttknopf“ den silbernen Bären für das beste Drehbuch. – Ein poetischer, ruhiger Film, dabei doch auch mit politischer Botschaft
2015 bei der Berlinale erhielt der Film: „Der Perlmuttknopf“ den silbernen Bären für das beste Drehbuch. – Ein poetischer, ruhiger Film, dabei doch auch mit politischer Botschaft
David Helfgott live – Doku über den Ausnahmemusiker, dem einst der Film Shine (1996) gewidmet war.
Im Berliner Ensemble hat Christoph Hein Deutschstunde „fürs Theater eingerichtet“, den Roman dramatisiert, der erstmals in den 60-er Jahren die psychologische Traumatisierung durch den NS-Faschismus zum Thema hatte. Das Kind eines Polizisten hatte sich in seinem Heimatdorf mit einem Maler angefreundet, der ihm eine geistig freiere Welt eröffnet hatte und den er lieb gewann. Als…
19.1.16 jw /Feuilleton Maschinen fühlen keinen Schmerz – Inspiriert vom `Troika-Imperialismus´, ein deutsch-griechischer Abend Zu Beginn sitzen ein Deutscher, Frank Seppeler, und ein Grieche, Michail Fotopoulos, an zwei Metallgestellen, die die Höhe von Tischen haben. Später werden die Requisiten zu Bettgestellen, Unterständen oder markieren einen Schützengraben. Es ist, als säßen die beiden da und gäben…
Das Stück lebt von der Geschichte des Komponisten Hans Eisler und seinen zwei Geschwistern, Gerhard Eisler und Ruth Fischer, beide mit internationaler Wirkung, beschreibt und erklärt Weltgeschichte an einem konkreten Beispiel, würzt mit Musik von Hans und stellt Bilder nach, die Edward Hopper (amerikanischer Maler der Neuen Sachlichkeit und des Lichteinfalls urbaner Szenen) malte. Die…
9.12.15 in jw / Feuilleton Es ist ein Wagnis, Henrik Ibsen umzuschreiben, Armin Petras hat es getan und »Nora« für die Bühne im Deutschen Theater in Berlin »neu eingerichtet«. Unter der Regie von Stefan Pucher ist dafür eine interessante Lösung gefunden worden. Über der Bühne laufen auf einer Leinwand Theaterszenen in Schwarzweiß, die altmodisch und…
Zunächst gibt es eine »Sturmwarnung«, denn das Rostocker Vierspartentheater ist immer noch bedroht. Von den Reichen will die Stadt das fehlende Geld nicht nehmen, und weil die öffentlichen Kassen leer sind, bleibt nur der Etat für Kunst. Macht ja nichts, ist ja nur was für Privilegierte. Das einfache Volk braucht kein Theater. Schon gar keins,…
Ein großer Wurf des Gripsteams bestehend aus dem Regisseur, der Dramaturgin, der Autorin und den Schauspielern, gemeinsam erarbeiteten sie sich über ein Jahr eine aktualisierte Form des Filmstoffs „Die Kriegerin“, nicht ahnend, dass dieser Stoff gerade in diesem Jahr solch eine Aktualität bekommen würde. Von Beginn an nimmt das Stück der Filmadaptation „Die Kriegerin“, von…
jw / 27.11.15 Rachel Moran war in ihrer Zeit in der Prostitution der vollen Überzeugung, sie tue es freiwillig und sei kein Opfer, sondern eine stolze, selbstbewusste Frau. Trotzdem hat sie immer gewusst, dass diese Lebensweise eine des Hasses und der Gewalt war. Heute ist die Irin Journalistin. In ihrem Buch »Was vom Menschen übrig…
17.11.15 / in jw / Feuilleton Das Ramba Zamba Theater hat ein neues Stück gemacht: Die Elenden, einem großen historischen Stoff nachempfunden, dem Roman von Viktor Hugo aus dem Jahre 1862. Danach befragt, wer die Elenden sind, lautet die Antwort einer der behinderten Spielerinnen aus dem Ramba Zamba Theater: „Leute, die sich ganz schlecht fühlen,…