Woyzeck als Tanztheater – Rezension
jw /Feuilleton / 27.3.12
jw /Feuilleton / 27.3.12
20.8.11 / Feuilleton / junge welt Ein Lebenswerk zum Wohl der Menschheit hinterlassen zu können, davon träumen viele. Hans-Joachim Frank gründete ein halbes Jahr vor dem Mauerfall in Berlin das Theater 89, das er nach wie vor leitet. Untergebracht ist es in einem Plattenbau, der von einer Polytechnischen Oberschule zu einer Privatschule umgestalt wurde. Was…
Die Lieder der Winterreise von Schubert haben Elfriede Jellinek durch das ganze Leben begleitet, die Bilder von unerfüllter Sehnsucht, Einsamkeit, Staunen, Fremdheit und gefrorenen Tränen waren für sie Anlass, sich selbst darin zu sehen, aber auch die Welt, wie in einem Spiegel. Sehnsucht ist das Gefühl, das ein Mensch in Isolation fühlt, in starker Einengung,…
Der Roman „Unterleuten“ von Julie Zeh wurde diese Wochen im Potsdamer Hans-Otto-Theater uraufgeführt. Ich bin zwar eher gegen die Moderichtung „Dramatisierung von Romanen“, da es oft zu Lasten der Aufführung wertvoller Theaterliteratur geht, jedoch eignet sich dieser Stoff sehr gut zur Dramatisierung und ist es hier sehr gut gelungen! Das Mehrpersonenstück stellt, wie im Roman,…
Das Jugendmärchen Tschick von Wolfgang Herrndorf feierte am Wochenende an der Freien Bühne Senftenberg in der Regie von Tanja Richter Premiere. Es soll den Jugendlichen, die zu groß für Weihnachtsmärchen sind, im November und Dezember vormittägliche Theaterbesuche ermöglichen. In diesem Stück können sie Menschen ihrer Klasse vorfinden und nebenbei vielleicht einige weit verbreitete Vorurteile überwinden….
Die Farbe Weiß spielt eine gewisse Rolle in diesem skurrilen »Bilderreigen über Schönheit und Scheitern« an der Neuköllner Oper in Berlin (Uraufführung 9. Januar). Sie ist zu Beginn des Stückes vertreten durch ein puppenartiges Wesen (Ni Fan), das mit einem Geigenbogen und einem kleinen Becken einen einzigen Ton hält. Der Globus hat die Krätze Es…
Die Brücke von Vavarin, Theater Senftenberg, Premiere: 2009 in ak 539 vom 15.5.09 Einst war ein Farbbeutel geflogen und ich hatte das nicht gut gefunden. Ich saß unmittelbar dahinter und gehörte zu den schärfsten Kriegsgegnerinnen. Ich hatte mich in den Delegiertenblock geschmuggelt, da ich dort eine Freundin entdeckt hatte. Später warf ich meinen Name in…