Hier finden sich Hinweise und Informationen auf Künstlerinnen und Künstler, sowie Literaturschaffende, die von dieser Seite aus empfohlen werden.

Der in Isny geborene Autor Günter Herburger veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, Gedichtbände, Hörspiele und Filmdrehbücher. Er starb am 3. Mai 2018. Im April 2022 hätte er seinen 90. Geburtstag gehabt. Aus aktuellem Anlass gab es eine sehr ergreifende Gedenk-Veranstaltung zu Günter Herburger in Urspring, ein unbekannter Brief seiner Mutter aus dem Nachlass mit Bezug zum Internat Urspring wurde vorgelesen, Referate

Herbert Weitemeier:    “Wer Bunker baut, wirft auch Bomben” Herbert Weitemeier  … ist ein bedeutender realistischer Maler der 60/70/80/90er Jahre. Er lebte in Berlin und Südfrankreich, er malte vor allem sterbende Häuser. Häuser, die wie lebende Gesichter aussehen, Häuser der Neuzeit, gezeichnet von Kriegen und Zerstörung durch Profit, Häuser der Apokalypse. Häuser, die weinen, die stumm stehen, die mahnen. Herbert Weitemeier

Würdigung zum einjährigen Todestag von Günter Herburger Am 3. Mai 2018 starb der Dichter Günter Herburger.  Die ihn kannten und liebten trauern. Nun gilt es sein Werk zu verteidigen, das weitestgehend unbekannt geblieben ist. Seine Kinderbücher über eine sprechende Glühbirne, die helfen und retten kann und doch so klein wie ein Däumeling ist, ist in den 80er Jahren sehr beliebt

12.3.15 / jw Feuilleton/ Kunst aus Gegenden, die man Städte nennt: Ein vergessener Maler aus Berlin-Kreuzberg. Die Ansicht einer Kreuzberger Häuserfront. Ineinander verschachtelte Altbauten. Die Häuser wirken gekrümmt. Sie schlängeln sich, scheinen wie Erdschichten ineinander geschoben. Als breche sie jemand auf und lege ihr Inneres frei. Dazwischen Menschen, winzig klein. Sie schwanken einzeln, zwischen den Schächten, tanzen, fliehen und stürzen

Ich hörte das erste Mal von Georg Paulmichl auf einer heilpädagogischen Fachtagung 2003. Dietmar Raffeiner, Betreuer in einer Behindertenwerkstatt im italienischen Prad (Südtirol), berichtete, er habe ihn als unruhigen Vielredner kennengelernt, der allen auf den Wecker fiel. Als Lösung für seinen Rededrang erwies sich eine zufällig herbeigeschaffte Schreibmaschine. Raffeiner brachte ihm bei, erst Worte, dann Sätze und schließlich Texte zu